Aktuelles


Nächster Treff am 3.Januar 19:30 Uhr im Restaurant Lutz in Renningen.

 

Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr zum NABU Treff  im Restaurant Lutz in Renningen, Rankbachstr.49 oder in Anna's Taverne/Schnoggatreff in Malmsheim, Albstr.14. Bei Interesse kann jeder einfach kommen oder sich anmelden mit einer E-Mail an nabu@nabu-renningen.de.


Hilfe für Vögel und andere Tiere

NABU Naturtelefon 030-284984-6000 (Mo-Fr 9-16 Uhr)

 

Immer wieder erreichen uns Anfragen was zu tun ist, wenn Vögel verletzt sind, junge Vögel aufgefunden werden oder sonstige Tier-Notfälle eingetroffen sind.

Hier gibt es viele Kontakte, Hinweise und Tipps.

Tipps zur Winterzeit - Streugut

Schnee und Glatteis auf den Gehwegen bedeuten Rutschgefahr, sodass Streumittel jetzt Hochkonjunktur haben. Aufgrund der umweltbelastenden Auswirkungen sollte hier jedoch auf Streusalz verzichtet werden:

Das Salz gelangt über den Boden in die Pflanzen und verändert dort den  Nährstoffhaushalt. Die Folgen zeigen sich oft erst im Frühjahr und Sommer, wenn salzgeschädigte Straßenbäume trotz ausreichender Niederschläge allmählich vertrocknen. Nicht nur Pflanzen leiden unter dem Salz. Viele Tiere entzünden sich am Streusalz die Pfoten. Außerdem kann das Salz zur Versalzung des Grundwassers beitragen. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz auch ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen.

 

Stattdesssen empfiehlt sich die Verwendung von salzfreien, abstumpfenden Streumitteln wie Granulate, Split, Sand oder Kies. Im Handel gibt es vom Umweltbundesamt (UBA) getestete Produkte. Das UBA hat für Streumittel, die bestimmte ökologische Anforderungen erfüllen, das Umweltzeichen "Blauer Engel - weil salzfrei" vergeben. Hat das Streugut seinen Zweck erfüllt, solltest du dieses zusammenkehren und für den nächsten Einsatz aufbewahren.
Weitere Informationen zu den Produkten mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ sowie die Vergabekriterien des Umweltzeichens finden Sie unter diesem Link.


Reinigung Steinkauzröhren

Foto: NABU/I.Bücker
Foto: NABU/I.Bücker

 

Reinigung am Mühlberg: Die NABU Gruppe hat dort schon vor langer Zeit sechs Steinkauzröhren angebracht.

 

Auch diese müssen jährlich gereinigt werden. Mit Unterstützung vom NABU Leonberg waren drei Personen unterwegs zur Reinigung und auch gleich zur Dokumentation der Beobachtungen mit der NABU Nistkasten App.

Zunächst leuchtet man von vorne in die Röhre herein, um zu schauen, ob noch irgendein Besucher drin ist. Wenn alles ok ist wird von hinten die Röhre geöffnet und gereinigt.

 

Ein Steinkauz hatte leider nirgends gebrütet :-( , aber Stare, Meisen, Hornissen, Mäuse und Siebenschläfer fanden diese Unterkunft auch gut.

Steinkäuze brüten im Kreis Ludwigsburg und vermehrt auch im Kreis Leonberg, deshalb hoffen wir, dass sie bei uns auch bald eine neues Zuhause finden.

 

Danke an alle Helfer.

Geöffnete Walnüsse aus Steinzkauröhre Foto: NABU/I.Bücker
Geöffnete Walnüsse aus Steinzkauröhre Foto: NABU/I.Bücker

Und diese Fundstücke aus einer Steinkauzröhre geben uns ein besonderes Rätsel auf.

Neben zernagten Blättern fanden wir angenagte Walnüsse in einer Röhre. Alle Nüsse waren von oben kreisrund geöffnet und dann soweit leer gefuttert, wie der Schnabel, das Maul oder das Mündchen eben dran kam.

Kann jemand das Rätsel lösen, welches Tier hier aktiv war?


NABU Nistkasten App V1.1 verfügbar

Ab sofort ist Version 1.1 der NABU Nistkasten App im Google Playstore verfügbar.

Es gibt einige Verbesserungen :-)

  • Beim Doppelklick eines Nisthilfe Markers oder Namens in der Karte öffnet sich das zugehörige Nisthilfe Detail.
  • Die Liste der Kontrollen ist chronologisch sortiert.
  • Eigene Kontrollen können aus der Liste der Kontrollen heraus mit einem Klick editiert werden.
  • Beringung Jungvögel: es gibt jetzt den Status "Nest (beringt)" für einen Vogel, die Ringnummer(n) können in der Bemerkung eingetragen werden.
  • Es gibt einen neuen Nisthilfe Typ Fassadenkasten Fledermaus.
  • Negative GPS Werte sind jetzt erlaubt.
  • Die App ist jetzt auch in der Schweiz, in Frankreich, eigentlich überall nutzbar (GPS Gebiete stehen dort jetzt zur Verfügung).
  • Hin und wieder wurde nicht vollständig synchronisiert, das Ausrufezeichen oben rechts verschwand nicht. Das Synchronisieren wurde verbessert.

Weitere Informationen zur App finden Sie hier.

 


Fortbildung NABU Nistkasten App

Am Donnerstag den 7.Dezember um 19 Uhr wird es eine Wiederholung der Vorstellung der NABU Nistkasten App als Online Fortbildung  geben, Anmeldung hier beim NABU Hessen.
Herzliche Einladung!

 


Fleißige Helfer Foto: NABU/A.Schnaars
Fleißige Helfer Foto: NABU/A.Schnaars

Auch dieses Jahr fand Mitte November die jährliche „Abräum-Aktion“ der Stadt Renningen und des NABUs statt, um das Mähgut der wertvollen Kalkmagerwiesen am Mühlberg und am Sparnsberg abzuräumen. Dies ist notwendig, um die Blütenpracht der Küchenschellen und anderer seltener Wiesenblumen zu erhalten. Ohne Mähen und Abräumen würden die Wiesen zu nährstoffhaltig für viele seltene Blühpflanzen werden und von anderen Pflanzen verdrängt werden. Der Großteil der wertvollen Kalkmagerwiesen wird inzwischen maschinell vom Bauhof bzw. von beauftragten Bauern gemäht und maschinell abgeräumt. Es gibt aber einige schwer zugängliche Stellen, wo das Mähgut in Handarbeit wie in früheren Zeiten zusammengeharkt und dann entweder abtransportiert oder an unproblematischen Stellen am Rand der Wiesen abgelagert werden muss.

 

Dieses Jahr kamen rekordverdächtige 25 Helfer vom NABU sowie engagierten Bürgern und Mitarbeitern der Stadt Renningen und zusammen, die sich auf die einzelnen Flächen verteilten und eifrig mit Rechen und Heugabel dem Mähgut zu Leibe rückten. Das Wetter war uns hold, allerdings war das Mähgut nach den starken Regenfällen der Vortage regengetränkt und damit ziemlich schwer. Entsprechend wurden von den Teilnehmern doch einige Kalorien abgebaut und ins Fitnessstudio musste an dem Tag keiner mehr gehen! Zum Abschluss hat die Stadt allen Teilnehmer ein wohlverdientes Vesper gespendet. Dafür und für die Organisation vielen Dank an Frau Kautz und Herrn Marx von der Stadt Renningen, die selbst auch dabei waren und eifrig mitgeholfen haben.

 

Das wirkliche Dankeschön kommt dann im Frühjahr und im Sommer, wenn die Küchenschellen und andere schöne und seltene Wiesenblumen wieder blühen.


Mähgut abräumen am 18.11.

Die Stadt Renningen lädt wieder zum Mähgut abräumen ein

am Samstag 18.11.2023

ab 9 Uhr

Treffpunkt: gegenüber Wertstoffhof Malmsheim.

Wir helfen auch mit, alle Helfer*innen sind willkommen. Bitte an festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Arbeitshandschuhe und wer hat Heugabel oder Rechen denken.

 

Das Abräumen von Heu und Gestrüpp ist notwendig, um die Wiesen nährstoffarm zu halten und sie vor dem Verbuschen zu bewahren. Nur so können die seltenen Küchenschellen und andere Wiesenblumen, die auf magere und sonnige Standorte angewiesen sind, erhalten werden.


Nistkästen Moorwald, die Zweite

Foto: NABU/I.Bücker
Foto: NABU/I.Bücker

Und wieder ging es in den Moorwald zum Nistkästen reinigen. Dieses Mal waren wir am Waldrand Richtung Steinbruch unterwegs. Hier gibt es sehr viele Fledermauskästen, die von allen möglichen Tieren besucht wurden.

 

So haben wir einen Schmetterling oben im "Dach" überwintern sehen, vermutlich ein Großer Fuchs. Zweimal sahen wir ein wunderschönes Hornissennest im runden Nistkasten. Auch Meisen haben es geschafft, durch die Öffnung für Fledermäuse hereinzukommen und im Kasten zu brüten. Der Siebenschläfer besuchte auch mehrere Kästen.

Besonders zu rätseln gaben uns zwei Kästen mit verpuppten Faltern im Kasten, aber euch einer toten Raupe und einem toten Falter und ganz vielen kleinen schwarzen "Böbbeln". Nach einiger Recherche könnten die Böbbel Raupenkot gewesen sein und der Falter vielleicht eine Ampfer-Rindeneule, ein Nachtfalter.

In den Standardkästen fanden wir auch wieder Bucheckern einer Maus und ein wunderschönes Kleibernest mit Spiegelrinde.

 

DANKE an alle Helfenden!


Nistkastenreinigung mit Unterstützung

Foto: NABU/G.Bonau
Foto: NABU/G.Bonau

Am letzten Samstag haben wir zur Nistkastenreinigung in den Moorwald nördlich des Ihinger Hofes eingeladen. Zwei Familien haben uns fleißig unterstützt. Gleich wurde das Tablet mit der NABU Nistkasten App übernommen, hier konnte man eine Karte mit den zu reinigenden Nistkästen sehen So haben uns die Jugendlichen immer zum nächsten Nistkasten geleitet.

 

Dort wurde der Kasten vom Baum genommen und vorsichtig geöffnet. Es war jedes Mal spannend, was denn im Kasten zu sehen war: Moos von einem Meisennest, Federn, Rindenstücke vom Kleibernest oder grüne Buchenblätter als Überbleibsel vom Siebenschläfer. Und woran erkennt man, dass ein Vogel erfolgreich gebrütet hat? Feiner Staub entsteht, wenn bei den Jungvögeln die Federn durch die Haut durchbrechen. Sieht man diesen Staub unter einem Nest im Nistkasten können wir das als Bruterfolg werten.

 

In den 10 gereinigten Kästen haben 6-mal Meisen erfolgreich gebrütet, zweimal sind Jungvögel vom Kleiber flügge geworden und dreimal hat ein Siebenschläfer den Kasten nach einer Vogelbrut genutzt. Eine Grüne Huschspinne (eine Riesenkrabbenspinne, aber nicht sehr groß) war in einem Kasten zu sehen, toll. Besonders schön war eine Sammlung von Bucheckern in einer Nisthilfe, die wurde wohl von einer Maus angelegt.

 

Das Wetter hat gehalten und es hat allen Spaß gemacht. DANKE fürs Mithelfen!
Und es wurde gleich nach einem nächsten Termin gefragt. Den werden wir Ihnen gerne wieder an dieser Stelle mitteilen.

 


Teilnehmerreaktionen zum Vortrag „Naturnahe Gärten“

Foto: NABU/I.Bücker
Foto: NABU/I.Bücker

Unser Vortrag "Naturnahe Gärten – klimaangepasste und pflegeleichte Lebensräume für Mensch und Tier" am 27.10. war sehr gut besucht. Frieder Weigand, Gärtnermeister und Landschaftsarchitekt aus Ludwigsburg, hat einen Bogen gespannt von Klimakrise und Biodiversität bis zum Garten und wie wir ihn naturnah gestalten können und warum. Sehr viele Teilnehmer waren auch an seiner Pflanzenliste interessiert.

 

Hier Beispiele von Rückmeldungen, die wir zum Vortrag erhalten haben:

 

Hallo NABU, ich möchte mich sehr herzlich für diesen tollen Vortrag „naturnahe Gärten“ bedanken. Ich war sehr beeindruckt von dem eleganten und spannenden Bogen, den der Referent von den großen Themen Klimakrise und Biodiversität zu jedem großen oder kleinen Garten spannen konnte.  Und dann habe ich nur noch gestaunt, wie wenig Pflanzen brauchen um sich in ihrer vollen Schönheit und Kraft zu entfalten, ja, dass das viele Mulchen, Düngen, Aufräumen im Garten im Grunde nicht nötig und dann auch noch ein „viel zu viel“ für die Pflanzen ist. Allein der Stickstoffeintrag aus unserem Straßenverkehr in unsere Böden: mehr, als die Pflanzen verarbeiten können. Und ganz besonderen Dank für die vielen Tipps, Hinweise und Empfehlungen, was ich in meinem Gärtchen einfach mal ausprobieren kann und ich bin schon sehr gespannt, wie sich das auswirken wird.

 

Mit großem Interesse habe ich den Vortrag von Frieder Weigand verfolgt. Er hatte zu Beginn der Präsentation wissenschaftlich fundierte Grafiken gezeigt, die klar den katastrophalen Zustand unserer Natur und den damit verbundenen Verlust an Tier- und Pflanzenarten und damit die Gefährdung der gesamten Menschheit deutlich machen. Im nächsten Teil des Vortrags erfuhren wir anhand von verblüffend einfach umzusetzenden Gegenmaßnahmen, dass und wie dem entgegnet werden kann. Durch den Einsatz von heimischen Pflanzen und Schaffung von vielfältigen Habitaten siedeln sich auch wieder mehr Insekten an, die wiederum wichtig sind für Vögel, Igel und andere Wildtiere sowie die Bestäubung von (Obst)Blüten.  Ich war erstaunt, wie einfach z. B. mit heimischen Pflanzen, die so gut wie keine Pflege – und kaum Wasser! – benötigen, paradiesisch bunte vielfältige Blumenwiesen entstehen können. Viele Anregungen lassen sich auch auf Terrasse und Balkon umsetzen. Herr Weigand hatte zum Ende des Vortrags viele Fragen kompetent beantwortet und jeder konnte viel mit nach Hause nehmen. Man hat richtig Lust bekommen, sofort das eine oder andere umzusetzen :-)

 

Mit ist folgendes aufgefallen - meine persönliche Sicht
1. der Sprecher hat oft relativ leise gesprochen und viel genuschelt. Das war vor allem in den hinteren Reihen ein Problem. Ich habe akustisch viel nicht verstanden. Wäre ein Mikrofon beim nächsten Mal hilfreich? Ein leise sprechender Mensch spricht nach Aufforderung immer nur kurz laut. (Anmerkung NABU: ein Mikrofon lag bereit, leider hat sich keiner gemeldet mit dieser Info)
2. Ich habe mir viel mehr Informationen zur gegenwärtigen Situation in Bezug auf die große Hitze und den Wassermangel für den Hausgarten erhofft. Tipps die auch umsetzbar sind.
Pflanzennamen ganz konkret nach Bereichen. Einiges was er gesagt hat ist so nur bedingt umsetzbar.
3. Ich wohne im Neubaugebiet mit einem Gartenanteil über der Tiefgarage. Die Aufschüttung ist miserabel, lässt Wasser ganz schnell abfließen. Zu viel darf ich auch nicht ändern, da das Wasser relativ schnell abfließen soll. Mit dieser schwierigen Konstellation bin ich, bedingt durch die vielen Neubauten, nicht alleine. Lösungsansätze habe ich leider kaum gefunden. Meine Rasenwüste so lassen will ich aber auch nicht. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Gärtnermeister diese Probleme kennt. (Anmerkung NABU: schade, dass keine Frage dazu gestellt wurde.)

Wir Zuhörer sind Hobbygärtner die auf Grund ihrer privaten Lebensweise nur einen bestimmten Zeit-und Kräfteanteil für den Garten einsetzen können/wollen. Dieser Aspekt wurde meiner Meinung nach zu wenig berücksichtigt.

 

Der Vortrag hat mich total motiviert: Frieder Weigand gab inspirierende Einblicke in seinen Erfahrungsschatz als Landschaftsarchitekt und Gärtnermeister.

Besonders beeindruckend waren für mich die Bilder einer städtischen Grünanlage mitten in Stuttgarts Innenstadt: Ein wunderschön gewachsenes und blühendes Staudenbeet. Die eingesetzten heimischen Pflanzen kommen prima mit Hitze und Trockenheit zurecht und benötigen nur minimalen Pflegeaufwand. Insekten finden in den Blüten reichlich Nektar und Pollen und im Boden Nistmöglichkeiten. Dieser besteht nämlich aus Kiessand.

Mein Eindruck war, dass auch die anderen Zuhörer*innen mit vielen neuen Ideen nach Hause gegangen waren. Mit großer Freude habe ich am nächsten Morgen meine Zwiebeln für die Frühblüher gesteckt; in Gedanken das Sprichwort der Xhosa:

     Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten,

     die viele kleine Dinge tun,

     können das Gesicht dieser Welt verändern.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier

NABU Pflanzenliste

NABU BW Naturgarten
NABU zu Balkon und Garten

NABU BW Insektenfreundliche Wildstauden und Gehölze

NABU Online Veranstaltung Naturnahes Grün, Martin Klatt


Einladung zur Nistkastenreinigung

Meisennest im Nistkasten Foto: NABU/I.Bücker
Meisennest im Nistkasten Foto: NABU/I.Bücker

Unsere NABU Gruppe betreut viele Nistkästen rund um Renningen und Malmsheim. Jetzt beginnen wir diese Nistkästen zu reinigen.

Möchten Sie dabei sein?

Herzliche Einladung zum Reiningen eines Teils der Nistkästen im Moorwald, das ist südlich von Renningen beim Ihinger Hof.

 

Wir treffen uns

am Samstag, den 4. November

um 14 Uhr

am Parkplatz Ihinger Hof.

 

Bitte tragen Sie und Ihre Kinder festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und nehmen Arbeitshandschuhe mit, wenn Sie mithelfen möchten. Dauer ca. 2-3- Stunden.

 

Und dann schauen wir, wer im Kasten gebrütet hat und tragen alles in die NABU Nistkasten App ein.


Vortrag Naturnahe Gärten am 27.10.2023

Plakat: Silvia Bär
Plakat: Silvia Bär

Naturnahe Gärten – klimaangepasste und pflegeleichte Lebensräume für Mensch und Tier

Schottergärten, manche sprechen gar von „Gärten des Grauens“ oder englische Rasen mit monotonen Thujen- oder Lorbeerhecken prägen zwar in manchen Wohngebieten das Bild, doch es geht auch anders: Der Siedlungsraum bietet mit zahlreich vorhandenen Gärten und Grünflächen bei geeigneter Gestaltung und Pflege vielen heimischen Pflanzen und Tieren Lebensraum. 

Frieder Weigand, Gärtnermeister und Landschaftsarchitekt aus Ludwigsburg vermittelt in seinem Vortrag Wissen und Know-how rund um das Gärtnern am Vorbild der Natur. Die Bodenbearbeitung, die Pflanzenauswahl, ein Angebot an vielfältigen Strukturen und die richtige Gartenpflege werden beleuchtet. Jeder kann in Teilen oder im gesamten Garten heimische Pflanzen zum Blühen bringen und so die Biodiversität fördern, wodurch vielfältiges Leben in den Garten zurückkehrt. Erfreuen kann man sich dann am Summen und Brummen der Insekten, dem Vogelgesang und den vielen interessanten Entdeckungen und Beobachtungen im Naturgarten.

Herzliche Einladung zum Vortrag

am Freitag, den 27. Oktober um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Renningen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 


NABU Pflegeeinsatz am Berg

Zweimal haben wir uns südlich von Malmsheim am Berg beim Felsnasentümpel getroffen. Zur Vorbereitung hatte uns der NABU Leonberg ihren Balkenmäher ausgeliehen (Danke!) und drei fleißige Mäher haben Unterstützung vom Leonberger Vorstand bekommen. Sie wissen jetzt, wie der Balkenmäher funktioniert und können beim nächsten Einsatz dann auch alleine damit arbeiten.

Am Ende dieses Einsatzes war ca. ein Drittel der Wiesen gemäht, das Mähgut lag noch am Boden.

Am letzten Samstag waren dann weitere NABU Aktive dort und wir haben

  • das Mähgut abgeräumt und am Rand aufgeschichtet
  • die Brombeeren geschnitten
  • zu groß werdende Bäume in diesem offenen Bereich entfernt
  • die Steinriegel für Eidechsen wieder freigeräumt
  • die Felsnase freigeschnitten
  • gut miteinander gequatscht
  • Spaß zusammen gehabt

Und dann ging es ganz schnell nach Hause, so konnten wir trotz anderer Ansage gerade noch ohne Regen arbeiten, der Heimweg wurde ein wenig naß. Noch mehr Fotos gibt es in der Bildergalerie.


Klimainsel am 8.10. ein super Erfolg

Foto: NABU/I.Bücker
Foto: NABU/I.Bücker

Am 8.10. war Verkaufsoffener Sonntag in Renningen organisiert vom GHV Renningen. Dieses Mal gab es eine Klimainsel auf dem Ernst-Bauer-Platz. Verschiedene örtlichen Vereine und Initiativen haben sich präsentiert und gezeigt, was sie und wir alle zum Klimaschutz in Renningen beitragen können.

 

Der NABU Renningen-Malmsheim hat mitgemacht und Informationen zur Naturverträglichen Energiewende gegeben, auch was konkret in Renningen und Malmsheim bisher geplant ist. Die Kinder konnten Tiermasken basteln und Unterschriften zum Volksantrag „Ländle leben lassen“ wurden auch gesammelt. Wir waren sehr zufrieden mit den vielen interessierten Besucher*innen, den Diskussionen, den Fragen, dem Interesse am Thema Klimaschutz.

 

In der Mitte gab es eine Sandinsel mit Sonnenschirm und Planschbecken, das kam bei den Kleinsten besonders gut an. Während die Eltern gegessen oder diskutiert haben, konnten sie sandeln.

 

Auch die anderen Teilnehmer an der Klimainsel wie die Stände der Windparkinitiative, des Herzwerks, des AK Klimaschutz, des Carsharings, Lastenrad, ADFC + Fahrrad, des Repair-Cafés, der Waldinitiative sowie der Bürgersolarberatung wurden sehr gut besucht.
Wer weiß, so etwas könnte man ja so oder ähnlich wiederholen.

 


NABU Nistkasten App verfügbar

NABU-Gruppen können mit der NABU Nistkasten App ab sofort ihre Nistkästen zentral erfassen, dokumentieren und ganz einfach alle Daten ihren Aktiven zur Verfügung stellen. Kastenkontrollen können so ganz einfach, auch per Smartphone, mit Fotos und Beobachtungen für alle einsehbar koordiniert, strukturiert und dokumentiert werden.

 

Die NABU Nistkasten App (Android) ist ab sofort im Google Play Store verfügbar unter diesem Link.

 

Weiterhin gibt es die Webversion unter nabu-nistkasten.de, hier ist eine Internet Verbindung nötig.

 

Hier gibt es vorläufige Hilfe und Informationen für die NABU Nistkasten App.

 

Haben Sie weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte an support@naturgucker.de.

 

Inge und Christoph Bücker von unserer NABU Gruppe waren an der Entwicklung mit NABU| naturgucker maßgeblich beteiligt. Der NABU BW und LBBW haben die App unterstützt/gefördert.

Infos von NABU BW zur App.

 

Viel Spaß und Erfolg damit!

 


NABU Pflanzenbörse

Foto: NABU/E.Rolshausen
Foto: NABU/E.Rolshausen

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 30. September die gemeinsam von den NABU Gruppen Renningen-Malmsheim und Weil der Stadt angebotene Pflanzen-tausch-börse statt. Pflanzen, die im eigenen Garten zu üppig, zu groß oder einfach überzählig geworden sind, konnten so ihren Weg in neue Gärten finden. Und manche Pflanzeninteressenten konnten sogar eine Wunschpflanze mit nachhause nehmen: etwa eine lachsfarbene Taglilie oder die wundervoll und liebevoll gezogenen Samtnelken. Aber auch ein Asternbusch, reichlich Gartenkräuter und sogar etwas ganz Scharfes: eine üppig mit roten Früchten lockende (oder auch warnende?) Peperoni.  Sogar eine kleine Eiche konnte einen neuen guten Platz bei einer Pflanzenfreundin finden.

 

Aber die mitgebrachten Pflanzen waren nur ein Teil dieser wirklich gut besuchten Veranstaltung: wie schon im Frühjahr entpuppte sich der Tisch mit all den vielen angebotenen Samen als regelrechte Schatztruhe, um sich Samen für das kommende Gartenjahr zu nehmen, mit anderen fachzusimpeln und vielleicht auch einfach mal Ideen zu bekommen, etwas ganz Neues für den eigenen Garten oder Balkon auszuprobieren.

 

Und natürlich der Büchertisch mit der großen Auswahl an Büchern, in denen man stöbern konnte, vielleicht eine Inspiration bekommen, was für den eigenen Bücherschrank angeschafft werden könnte oder einfach mal nur ein Blick darauf, was es so gibt.

 

Die Zeit ging rasend schnell vorbei, viele Besucher und Interessierte, die das erste Mal dabei waren, viele Gespräche, viel Austausch und viele Pflanzen – ein gelungener Nachmittag. Und wir werden als NABU Gruppen diese Tauschbörse auch im kommenden Jahr im Frühjahr und im Herbst fortführen – als nächsten Termin haben wir schon den 13. April 2024 festgelegt.

 


Volksantrag "Ländle leben lassen"

Flächenverbrauch muss reduziert werden

Der landesweite Flächenverbrauch – also die Umwandlung von unbebauter Natur in Siedlungs- und Verkehrsflächen – lag in Baden-Württemberg in den letzten Jahren im Schnitt bei 5 bis 6 Hektar pro Tag, und aktuell ist sogar ein erneuter Anstieg zu verzeichnen. Das ist deutlich zu viel, denn mit jeder neu versiegelten Fläche gehen Böden für die Lebensmittelproduktion, Landschaften, seltene Lebensräume und Biotope unwiderruflich verloren. Doch unser Boden ist eine endliche Ressource, mit der wir verantwortungsbewusst und sparsam umgehen müssen, um unsere eigene Lebensgrundlage zu erhalten.

Im 2021 geschlossenen Koalitionsvertrag der Landesregierung Baden-Württemberg ist festgeschrieben, den Flächenverbrauch kurzfristig auf 2,5 Hektar pro Tag und bis 2035 auf Netto-Null zu reduzieren. Wie die anhaltend hohe Bodenversiegelung zeigt, haben die bislang ergriffenen Maßnahmen – z. B. im Rahmen des freiwilligen Bündnisses zum Flächensparen – aber nicht ausgereicht, dieses Ziel wirksam umzusetzen. Deshalb haben sich mehr als 15 Umwelt-, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände (darunter LNV, LBV, NABU, BLHV, BUND, uvm.) zusammengeschlossen, um mit dem Volksantrag "Ländle leben lassen" verbindliche Obergrenzen für den Neuverbrauch an Flächen zu erreichen und gesetzlich zu verankern.

 

Der NABU Renningen-Malmsheim macht mit und sammelt auch Unterschriften für den Volksantrag z.B. bei unseren Vorträgen oder Exkursionen. Mehr Info zum Volksantrag vom NABU BW gibt es hier und von der Initiative "Ländle leben lassen" hier.

Bilder von Malmsheim und Renningen 1968 (links) und heute (rechts)


NABU Pflanzenbörse am 30.September

Pflanzenbörse März 2023 Foto: NABU/G.Bonau
Pflanzenbörse März 2023 Foto: NABU/G.Bonau

Herbstpflanzung – heute schon an die Gartengestaltung im nächsten Jahr denken

 

Der Herbst klopft langsam an, die Blätter werden bunter und das heißt ganz einfach: es ist Pflanzzeit. Denn der Herbst ist die ideale Zeit, um neue Pflanzen zu setzen, egal ob es sich um farbenfrohe Stauden, robuste Sträucher oder Samen von Pflanzenschätzen handelt.

Die NABU-Gruppen Weil der Stadt und Renningen-Malmsheim bieten am 30. September 2023 wieder gemeinsam eine Pflanzen- und Samenbörse an. Es geht um Balkon- und Gartenbepflanzungen: Eine wunderbare Möglichkeit Pflanzen weiterzugeben, mit anderen zu teilen oder zu tauschen- oder auch gerne einfach nur Anregungen von anderen Pflanzenbegeisterten zu bekommen.

Die ersten leidenschaftlichen Pflanzenfreunde haben schon signalisiert, dass sie dabei sind, einige ihrer Pflanzenschätze vorzubereiten für diese Veranstaltung. Was gar nicht so einfach ist: entscheiden, von was man sich trennen will, was zu viel, zu groß und zu üppig geworden ist. Vielleicht machen Sie auch Fotos der Blüten oder der Früchte, denn nicht alle Pflanzen sind jedem Interessenten bekannt. Außerdem ist das eine gute Basis, sich mit anderen Pflanzenfreunden über mögliche neue Pflanzenschätze für das kommende Jahr auszutauschen -damit diese Pflanzenbörse eine im wahrsten Sinne des Wortes fruchtbare und inspirierende Veranstaltung wird.

Selbstverständlich stellen auch wir wieder viele Infos, Büchertipps und Pflanzlisten für alle Besucher zur Verfügung.

 

Wann: am 30. September 2023 von 14.00 bis ca. 16.30 Uhr

Wo: Auf der Bienenwiese in Weil der Stadt am Ende der Lessingstr. Richtung Biolandhof Riehle.

 

Fragen zur Veranstaltung bitte an nabu@nabu-renningen.de.

 

Wir, die NABU-Gruppen Weil der Stadt und Renningen-Malmsheim freuen uns schon jetzt auf Sie und Ihre Pflanzenschätze.


World Cleanup Day am 16.9.

Foto: NABU/I.Bücker
Foto: NABU/I.Bücker

Schonmal etwas vom World Cleanup Day gehört? Nein? Dann erklären wir das natürlich sehr gerne: Der World Cleanup Day, deutsch Weltaufräumtag, ist ein weltweiter Aktionstag im Rahmen sozialen Handelns, bei dem die Umwelt von Müll befreit werden soll. 

An den Wohnorten der Teilnehmer finden sich Gruppen, die gemeinsam den Müll von Straßen, Plätzen oder Naturflächen aufsammeln. Zusätzlich kann die Anzahl der vollen Müllsäcke, prozentualer Anteil an Plastik und Zigarettenstummel erfasst und online an die World Cleanup Day Organisation übermittelt werden damit man eine weltweite Statistik erstellen kann. Der gesammelte Müll wird am Ende an einem Sammelort aufgehäuft und später jeweils vom kommunalen Abfallentsorger abtransportiert.

Also viele gute Gründe für den NABU Renningen-Malmsheim das Konzept mal auszuprobieren. So wurde die letzten Wochen kräftig geplant, denn so eine Veranstaltung sollte gut organisiert sein (Abstimmung mit der Stadt/Städtischer Bauhof, Abfallwirtschaft Landkreis Böblingen Aktion „Wilder Müll kann nix.“,  Werbung, Organisation Müllsäcke/Greifzangen, Routenplanung).

Am Samstag, den 16. September 2023 war es dann soweit und drei Teams trafen sich an den jeweiligen S-Bahnhöfen um entsprechend auszuschwärmen.

Die Bilanz:

  • Teilnehmeranzahl: 37
  • Müllsäcke: 17
  • Zigaretten: ca. 6.800
  • Plastikanteil: im Schnitt ca. 2/3

Dies zeigt, dass es sich zusätzlich zur frühjährlichen Bach&Flur Putzete auch sechs Monate später erneut lohnt loszuziehen um unsere Gemarkung aufzuräumen.

Vielen Dank an alle helfenden Hände, die Waldinitiative Renningen und vor allem auch die Geocacher Community für die Unterstützung! Danke an die Tankstelle bei Rewe, die einen Kaffee spendiert hat! Danke an den Abfallwirtschaft Landkreis Böblingen für die Müllsäcke. Danke an den Bauhof der Stadt Renningen für das Bereitstellen der Greifzangen und dem Aufsammeln der gefüllten Müllsäcke.

 


NABU Nistkasten App

Planen Sie in Ihrer NABU Gruppe auch schon die anstehende Nistkastenreinigung?

Das geht jetzt digital! Auch beim Finden der Nistkästen und bei der Dokumentation hilft Ihnen die NABU Nistkasten App.

Am Ende der Reinigung, können Sie einfach sehen, welche Nester gefunden wurden. Und wie erfolgreich die Bruten der verschiedenen Arten dieses oder in den vorangegangenen Jahren waren.

Im September 2023 wird es die NABU Nistkasten App im Google Play Store geben (Android Version). Diese neue Version beinhaltet eine Offline Version, sie können Nisthilfen und Kontrollen im Wald oder auf der Wiese eingeben und zu Hause synchronisieren, so dass alle in der Gruppe die Ergebnnisse sehen können.

Schon jetzt gibt es die Webversion unter nabu-nistkasten.de, hier ist eine Internet Verbindung nötig.

 

Und wer wissen möchte, wie die NABU Nistkasten App funktioniert, kann sich hier bei der NABU BW Sofa Akademie am 21. September um 19 Uhr anmelden.

 

Inge und Christoph Bücker von unserer NABU Gruppe sind an der Entwicklung maßgeblich beteiligt. Wir sind schon sehr gespannt auf die neue Android Version mit Offline Funktionalität und wie diese App bei den NABU Gruppen ankommt.

 


World Cleanup Day am 16.9.

Grafik: NABU/A.Schnaars
Grafik: NABU/A.Schnaars

Save the Date: World Cleanup Day am 16.9.

 

Die Welt räumt auf.

Deutschland macht mit. Gemeinsam für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Zukunft.

Auch der NABU Renningen-Malmsheim beteiligt sich und sammelt Müll! 

 

Möchten Sie gerne an der Aktion teilnehmen und uns tatkräftig unterstützen? - Dann zögern Sie nicht lange und kommen zu einem unserer drei Treffpunkte! Sie brauchen wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk, Handschuhe, Warnweste und – sofern vorhanden – eine Greifzange. Wir freuen uns über jede helfende Hand!     

 

Wann? am Samstag, den 16. September 2023, 9:30 bis ca. 12:00 Uhr
Wo?
- S-Bahnhof Renningen Nord; Industriestraße Höhe DHL
- S-Bahnhof Renningen Süd; Am Pfarrtor

- S-Bahnhof Malmsheim; Kreisverkehr Renninger Str.

Mit einer Anmeldung über nabu@nabu-renningen.de erleichtern Sie uns die Planung. Gerne können Sie aber auch spontan an unserer Aktion teilnehmen. 
Gemeinsam können wir ein Zeichen setzen und unsere Gemeinde sauberer machen!

 


Wahl Vogel des Jahres 2024

Bild: NABU-Netz
Bild: NABU-Netz

Es ist wieder so weit: Bis zum 05. Oktober 2023 kann der Vogel des Jahres 2024 auf www.vogeldesjahres.de wieder von der Öffentlichkeit gewählt werden! Dieses Mal bewerben sich Kiebitz, Rebhuhn, Rauchschwalbe, Steinkauz und Wespenbussard um den begehrten Titel. Jeder Kandidat steht für ein Naturschutzproblem, das dringend mehr Aufmerksamkeit benötigt:

  • Der Kiebitz wirbt für den Erhalt bzw. die Renaturierung von Feuchtgebieten,
  • die Rauchschwalbe problematisiert die Flächenversiegelung,
  • das Rebhuhn macht sich stark für eine naturverträgliche Landwirtschaft,
  • der Steinkauz fordert den Erhalt von Streuobstwiesen,
  • und der Wespenbussard kämpft für mehr Insektenschutz.

 


Fassadenbegrünung hilft Mensch und Tier

Eine begrünte Fassade sieht nicht nur schön aus, sondern schützt die Fassade und senkt die Umgebungstemperatur deutlich. Wendet man Begrünung am Haus richtig an, hat man endlich ein Mittel, um sich wenigstens etwas gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. So kann sich eine Betonfassade im Sommer auf 60 Grad erhitzen, während begrünte Flächen um ein Vielfaches kühler bleiben.

Blauregen am Haus Foto: A.Sindermann
Blauregen am Haus Foto: A.Sindermann

 

Einige Renninger Bürger und Bürgerinnen haben diese Chance einer Aufwertung der eigenen Immobilie durch Begrünung bereits ergriffen und ihre Häuser ansprechend und intelligent mit Pflanzen geschmückt. So hat eine Hausbesitzerin ihr kleines Grundstück in eine wahre Oase verwandelt, wobei der Blauregen mittlerweile einen Großteil der Wand bedeckt, und den Mittelpunkt des grünen Ensembles bildet. Die Fassadenpflanze ersetzt einen großen Hausbaum, womit die Bepflanzung zugleich den Artenschutz fördert. Dazu kommt noch die Reduzierung des Feinstaubs bei dem zur Straße gelegen Grundstück.

 

Eine andere Möglichkeit bietet eine Berankung mit echtem Wein, von welchem wir auch ein sehr positives Beispiel in Renningen finden können. Hier wurde der Treppenaufgang so bepflanzt, so dass sogar echte Trauben geerntet werden können. Nebenbei bleibt der optisch ansprechende Aufgang auch im Sommer kühl und angenehm. Ein anderes Beispiel für die Verschönerung einer Eingangssituation finden wir mit einem immergrünen Geißblatt. Das blau blühende Geißblatt beschattet und schützt hier den Eingang eines Reihenhauses und gibt damit der Fassade grünen Flair und eine individuelle Note.

 

Bislang findet man in Renningen bepflanzte Wände mit Wuchshilfen, wie Spaliere oder Spannseile, nur vereinzelt. Diese bieten jedoch eine einfache Möglichkeit den Bewuchs auf genau die gewünschte Fläche zu bringen. Denn mit selbstklimmenden Pflanzen wie wildem Wein oder Efeu sollte man zunächst vorsichtig sein und diese nur an geeigneten Fassaden frei wachsen lassen. Auch hierzu finden sich in Renningen einige positive Beispiele: vor allem von Garagen, deren hässliche Betonwände hinter wildem Wein versteckt sind.

 

Es gibt zahlreiche Anleitungen für Fassadenbegrünung im Internet und auch für gedämmte Fassaden gibt es mittlerweile passende Schraubsysteme, um Spaliere an den Wänden anzubringen. Schauen Sie mal bei Fassadenbegrünung in der Stadt vom NABU rein.
Wie wohltuend, ökologisch und ästhetisch begrünte Fassaden für die Bewohner einer Stadt sind, können wir hoffentlich bald viel häufiger in Renningen erleben. Gern stellen wir weitere positive Beispiele in diesem Rahmen vor.

 


Naturfilm "Die Eiche" im Sommerkino

Wir laden Sie herzlich ein zum Sommerkino, wenn es klappt auch "Open-Air".

 

Am 26.08.2023 um 21:00 Uhr (Einlass ab 20:45 Uhr) machen wir mit beim Sommerkino in Weil der Stadt bei der "Kulisse", Daimlerstrasse 4, Weil der Stadt.

 

Gemeinsam mit dem NABU Weil der Stadt und dem NABU Leonberg veranstalten wir in diesem Jahr das erste Mal ein "Naturfilm-Open-Air-Kino". Wir haben uns für den Film "Die Eiche" entschieden, der im März 2023 Premiere in Deutschland hatte. Gezeigt wird eine Eiche in Frankreich mit all ihren Bewohnern. Einen Trailer zum Film findet ihr auf YouTube hier.

Der Eintritt erfolgt gegen Spende, natürlich gibt es im Filmtheater die üblichen Getränke und Knabbereien!

Und: Wenn das Wetter nicht gut ist, dann weichen wir in die Kulisse aus!

 


NABU siedelt Wechselkröten um

Wechselkröte Foto: naturgucker.de/Reinhard Richter
Wechselkröte Foto: naturgucker.de/Reinhard Richter

In Renningen sind in einer mit Wasser gefüllten Baugrube Wechselkröten festgestellt worden. Abends wenn es dunkel ist, kann man ein wunderschönes Konzert hören - die melodisch trillernden Paarungsrufe der Männchen.

 

Wechselkröten sind typische Kröten mit rauer und warziger Haut. Sie haben ein grünes Fleckenmuster auf hellgrauem bis beigen Grund, an den Flanken zeigen sich kleine rötliche Warzen und ihre Augen haben eine grüne Iris – all das macht sie zu einem attraktiven Sympathieträger. 2022 war sie Lurch des Jahres.

Die Wechselkröte kommt ursprünglich aus waldarmen Steppenlandschaften mit geringen Niederschlägen. Daher bevorzugt sie trockenwarme Lebensräume, offene, sonnenexponierte Habitate mit lockeren, grabbaren Böden und lückiger oder niedriger Gras- und Krautvegetation. Da ist ein abgerissenes Baugrundstück noch dazu mit Tümpel zum Laichen ideal.

 

In allen Mitgliedsstaaten der EU gilt die Wechselkröte als „streng zu schützende Art von gemeinschaftlichem Interesse“. Nach Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung gehört sie, wie alle heimischen Amphibienarten, zu den „besonders geschützten“ und nach FFH-Richtlinie zu den „streng geschützten“ Arten.

 

Auch deshalb war der NABU Renningen-Malmsheim gerne bereit eine Umsiedlung der Kröten zu unterstützen. Nachdem das Büro StadtLandFluss einen Umsetzungsplan erstellt hatte und dieser von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt wurde, konnten wir am letzten Donnerstag mit dem Einsammeln und Umsiedeln der Kröten unter Anleitung von Prof. Dr. Küpfer beginnen.
13 NABU Aktiven kamen am ersten Abend zur Baugrube mit Stirnlampe, Kescher und Eimer. Am ersten Abend konnten wir drei Wechselkröten einsammeln, und auch zwei Frösche wurden mit umgesiedelt. Die neue Heimat der Tiere ist ein vom NABU angelegtes Biotop in einem für die Wechselkröten geeigneten Habitat. Theoretisch könnten diese Wechselkröten diesen Tümpel auch selber erreichen, deshalb ist dieser Tümpel geeignet für unsere Umsiedlung. Im „neuen“ Tümpel wurden Wechselkröten in den letzten Jahren auch immer wieder gehört und gesehen. Der Wasserstand war durch die lange Trockenheit recht niedrig. Durch die Mithilfe der Firma Gottlob Stäbler GmbH und Co.KG konnte der Tümpel vorher mit ausreichend Wasser befüllt werden.

 

Wechselkröte im "neuen" Tümpel Foto: NABU/I.Bücker
Wechselkröte im "neuen" Tümpel Foto: NABU/I.Bücker

 

Jetzt wird der NABU zusammen mit einem Mitarbeiter des Büros StadtLandFluss fleißig an der Baugrube Wechselkröten einsammeln und vorsichtig zum neuen Tümpel transportieren. Wenn drei Sammeltage hintereinander keine erwachsenen Wechselkröten mehr gefunden wurden, kann es dann auch an dieser Stelle der Baustelle weitergehen.

Drücken sie uns die Daumen für unsere „Sammlung“.

 

Weitere Infos zur Wechselkröte finden sie hier.

 


NABU Sommerferien Programm

Pünktlich um 14 Uhr wurden zwölf Kinder von ihren Eltern zur Bergwaldhalle gebracht, wo sie in diesem Jahr ein ganz spezielles Vogelhäuschen eigenhändig herstellen konnten.

 

Gestartet wurde mit einem Vogelquiz, das gar nicht so einfach war: die Bilder der Vögel bauten sich nämlich wie ein Puzzle langsam auf und dann kam es darauf an, die Vögel sogar mit noch unvollständigen Informationen zu erkennen. Und die Kinder schlugen sich wacker: Rotkehlchen, Elster, Grünfink und Star wurden erfolgreich enttarnt und benannt.

 

Dann ging es direkt zur Hauptaufgabe: diverse Holzstücke in unterschiedlicher Größe zu einem Häuschen zusammen zu bauen, in dem ein Glas mit einer ganz speziellen Erdnussbuttermischung für Vögel aufgestellt werden kann.

 

Zwei Stationen mit Bohrer, zwei Stationen mit Handsägen, mehrere Stapel unterschiedlich großer Holzteile sowie Bauanleitungen und schon vorgefertigte Prototypen erwarteten die Kinder. Und die waren mit großer Begeisterung, viel Elan und unglaublich viel handwerklichem Geschick starke 2 Stunden voll bei der Sache: da wurden Hölzer vorbereitet, Löcher gebohrt, Ecken abgesägt, Teile verleimt und zusammengeschraubt. In null Komma nichts waren alle bestens vertraut im Umgang mit den Bohrmaschinen, dem Einsatz der Schablonen, die Nutzung der Sägen und natürlich auch der Unterstützung der erwachsenen Betreuer. Und so konnte jedes Kind am Ende des Einsatzes ein Häuschen in diesem wunderbaren Design, natürlich mit einem Erdnussbutterglas für Vögel, stolz präsentieren. Und wie immer nach einer gelungenen Arbeit wurde zum Abschluss gemeinsam gegessen: dieses Mal gab es Burger, und jedes Kind konnte seinen/ihren Burger mit allem belegen was das Herz begehrt. Es war lecker, hat allen geschmeckt, teilweise mit zwei Burgern und dass es sich dabei um vegetarische Burger gehandelt hat – nun, das war auch o. k., denn es hat wirklich gut geschmeckt.

 

Die handwerkliche Arbeit hat einige Kinder dann sogar künstlerisch inspiriert, sie haben nach dem Essen aus verbleibenden Holzteilen kleine Kunstwerke mit eigenem Design gebastelt  und sie konnten sich fast gar nicht von der Arbeit trennen: beim Abholen mussten einige Eltern wirklich auf die „Kleinen“ warten, bis die Kunstwerke vollendet oder wenigstens fast vollendet waren.

 

Stolz, mit einem komplett selbst gebauten Vogelhäuschen im Arm, einem leckeren Burger im Bauch war das trotz einem nicht wirklich freundlichen Wetter ein toller Nachmittag, der wie im Flug verging – für die Kinder und auch für die Betreuer.

Weitere Fotos finden Sie in der Bildergalerie.

 


Insektensommer Teil 2

Der NABU-Insektensommer steht wieder vor der Tür: Vom  4. bis 13. August heißt es wieder Sechsbeiner beobachten und zählen. Groß und Klein sind aufgerufen, eine Stunde an einem schönen Platz mit Blick in die Natur wichtige Daten für die Artenvielfalt zu sammeln. Mehr Info gibt's hier.

 


NABU Sommerferienprogramm 2.August

Vogelfutter-Glashalter selber bauen

Habt ihr euch angemeldet, seid ihr dabei am 2. August beim NABU Ferienprogramm?

 

Wir bauen mit euch einen Halter mit Häuschendesign für Vogelfutter im Glas.

Vogelfutter wie z.B. eine spezielle Erdnussbutter ist auch im Glas erhältlich. Damit diese für die Singvögel im eigenen Garten einfach angeboten werden kann, bauen wir mit euch hierfür einen Halter im tollen Häuschendesign. Vorher erklären wir euch, was bei der ganzjährigen Vogelfütterung zu beachten ist.

Den Tag lassen wir gemeinsam mit Burgern ausklingen.

Wir freuen uns auf alle angemeldeten und eingeteilten Kinder :-)

 

 


Biotopführung 24.6.

Am Samstag, dem 24. Juni, haben wir wieder interessierte Bürger zu einer Biotopexkursion eingeladen. 12 Teilnehmer hatten sich trotz heißem Wetter und diverser anderer Veranstaltungsalternativen eingefunden und einen interessanten Einblick in die sommerliche Pflanzen- und Insektenwelt einiger unserer Biotope bekommen. Diesmal ging es auf die ehemalige Abraumhalde des alten Steinbruchs und in unser „Eidechsen und Wildbienenbiotop“ am Rande des Mühlbergs. Die ehemalige Abraumhalde wurde vor über 20 Jahre von der Stadt Renningen dem NABU zur Gestaltung einer naturnahen Wildblumenfläche überlasse. Dazu wurden auch einige kleinere Tümpel für Amphibien angelegt. Diese Fläche hat sich zu einem wertvollen Rückzugsgebiet für viele Pflanzen und Bewohnern von trockenen Magerwiesen entwickelt.

Dieses Jahr zeigte die Fläche schon deutliche Spuren der Trockenheit der letzten Monate. So waren einige Flachwassertümpel so gut wie ausgetrocknet, was früher erst am Ende des Sommers zu beobachten war. Dies ist allerdings durchaus erwünscht, da bestimmte Amphibien wie die dort noch vorkommenden Wechselkröten oder Gelbbauchunken gerade solche temporären Laichgewässer suchen, da dort ihre Fressfeinde wie Libellenlarven oder kleine Fische nicht überleben. Wir haben aber dort auch einen tieferen Tümpel, der noch ausreichend Wasser führt und in dem u.a. der seltene Kammmolch, Teichfrösche und viele Libellenlarven und andere Teichlebewesen leben.

 

Auch die Pflanzenwelt zeigte sich noch erstaunlich vielfältig. So blühte der Ackerwachtelweizen in seinem auffallenden dunklen Rot und weitere Blühpflanzen wie die Wiesenflockenblume, Skabiose oder Färberkamille können bisher mit der Trockenheit klarkommen. Entsprechend gibt es eine Vielzahl von Schmetterlingen, Wildbienen und weitere Insekten. Auffallend war besonders die große Zahl der Schachbrettfalter, die jetzt im Juni fliegen. An einer feuchten und tendenziell schattigen Stelle wurden auch die Schmetterlinge Kleiner Eisvögel und ein Kaisermantel entdeckt. An Amphibien zeigten sich Teichfrösche und eine kleine Ringelnatter.

 

Diese Vielfalt kann sich dort durch die naturnahe Pflege erhalten, da die Fläche nur einmal im Herbst in Zusammenarbeit mit der Stadt Renningen gemäht und abgeräumt wird (damit sie nicht zu nährstoffreich wird) und die Tümpel müssen alle paar Jahr zumindest zum Teil ausgeräumt werden, damit sie nicht verlanden.

Weitere Fotos sind in der Bildergalerie.


Schwalbenfreundliches Haus

Foto: NABU/D.Piehler
Foto: NABU/D.Piehler

Schwalben sind seit jeher beliebt. Sie gelten als Glücksboten und ihre Rückkehr kündigt den Sommer an. Man sagt, die kleinen Vögel würden sogar helfen, das Wetter vorauszusagen: Fliegen sie tief, droht Regen, fliegen sie hoch, gibt es gutes Wetter. Doch die Glücksbringer haben es schon seit Längerem nicht leicht. Für sie wird es immer schwieriger, geeignete Nistmöglichkeiten, Material für ihren Nestbau oder Nahrung zu finden.

Daher hat der NABU die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ ins Leben gerufen: Diejenigen Haus- oder Hofbesitzer/-innen erhalten eine Plakette, die Schwalben an ihren Häusern brüten lassen, zusätzliche Nisthilfen aufhängen oder eine Lehmpfütze für die Tiere anlegen.

Dieses Jahr haben wir für unsere Stadt die Eheleute Katharina und Roland Gäfgen aus Malmsheim ausgewählt. Sie haben an ihrem mit großen persönlichen Engagement renovierten Fachwerkhaus (die ehemalige alte Schule neben der Germanuskirche bzw. Gaststätte Taube) schon seit vielen Jahren Schwalben- und Mauerseglerkästen. Von den aktuell 9 Schwalbennester sind dieses Jahr erfreulicherweise 6 belegt und so dürfte wieder eine zweistellige Zahl von Mehlschwalben an seinem Haus flügge werden. Die Eheleute Gäfgen besitzen seit mehr als 20 Jahren das Haus, so dass in dieser Zeit bei ein bis zwei Bruten pro Jahr mehr als 300 Schwalben und eine deutlich zweistellige Zahl von Mauerseglern an seinem Haus großgezogen worden sein dürften! 

Interessant ist auch die Aufhängung der Kotbretter unter den Schwalbennestern. Hier half damals der Heimatverein bei der Aufhängung, indem historische Bretthalter besorgt und damit die Kotbretter unter den Schwalbennestern angebracht wurden. Auch bei Renovierungen achtet das Ehepaar auf das Wohl der Schwalben, so wird die inzwischen wieder notwendige Fassadenrenovierung erst ab September durchgeführt, so dass dann für mehrere Monate die Schwalbennester abgehängt werden und dann ab April an der dann hoffentlich renovierten Fassade wieder angebracht werden können.

Herr Gäfgen hat die NABU-Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ gleich an seinem Haus angebracht und wir danken dem Ehepaar sehr für ihr großes Engagement für die Schwalben und Mauersegler. 

 

Wenn Sie sich auch für die Schwalben engagieren wollen, finden Sie nähere Informationen hier  oder wenden Sie sich an die örtliche NABU-Gruppe (E-Mail an nabu@nabu-renningen.de).

 

 


Exkursion zu NABU betreuten Biotopen

Der NABU Renningen-Malmsheim betreut mehrere Biotope südlich von Malmsheim. Das Ziel ist es, eine hohe Biodiversität zu erreichen. Hans-Peter Kuhlmann und Hans Riedling werden interessierten Bürgern einige besonders interessante Biotope mit unterschiedlicher Artenwelt vorstellen.

Herzliche Einladung

am Samstag 24. Juni 2023

um 14 Uhr

Treffpunkt am S-Bahn Parkplatz Malmsheim beim Kreisverkehr


Schildkröte in Tümpel gefunden

Chinesische Streifenschildkröte Foto: NABU/D.Piehler
Chinesische Streifenschildkröte Foto: NABU/D.Piehler
Panzerunterseite Foto: NABU/D.Piehler
Panzerunterseite Foto: NABU/D.Piehler

In einem unserer Tümpel haben wir eine nicht heimische Schildkröte gefunden.

Bereits vergangenes Jahr wurden wir von einem aufmerksamen Bürger darüber informiert. Ein erster Einfangversuch ist leider gescheitert. Und obwohl wir daraufhin unseren Tümpel extra von Pflanzen freigeräumt haben, blieb die Schildkröte verschollen. Sie hatte sich wohl schon im Boden eingegraben und die Winterstarre begonnen (Schildkröten sind wechselwarme Tiere, ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab). Diese Schildkrötenart ist kein Vegetarier, die heimischen Molche und Kaulquappen dort im Tümpel waren gefährdet, deshalb war es wichtig, die Schildkröte einzufangen.

 

Die warmen Temperaturen jetzt haben sie wieder an die Oberfläche gelockt. Beim Sonnen haben wir sie dank Kescher und Handschuhen schnappen können.

Es handelt sich um eine Chinesische Streifenschildkröte mit einer Panzerlänge von ca. 20 cm, sie wurde anscheinend ausgesetzt. Die Schildkröte wurde von uns dem Kreistierheim Böblingen übergeben.

 

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass es illegal und unethisch ist, Schildkröten oder andere Tiere in der Natur auszusetzen oder als Haustiere zu halten, wenn man sich nicht angemessen um sie kümmern kann. Wir hoffen, dass dieser Vorfall dazu beiträgt, Bewusstsein zu schaffen und Menschen dazu ermutigt, verantwortungsvoll mit Tieren umzugehen.


Insektensommer

Der NABU-Insektensommer steht wieder vor der Tür: Vom 2. bis 11. Juni und vom 4. bis 13. August heißt es Sechsbeiner beobachten und zählen. Groß und Klein sind aufgerufen, eine Stunde an einem schönen Platz mit Blick in die Natur wichtige Daten für die Artenvielfalt zu sammeln. Mehr Info gibt's hier.

 


Stunde der Gartenvögel

Foto: NABU/pubicgarden GmbH Berlin, Christoph Bosch, iStockphoto/ayurara
Foto: NABU/pubicgarden GmbH Berlin, Christoph Bosch, iStockphoto/ayurara

Vom 12. bis 14. Mai 2023 könnnen Sie wieder mitmachen bei der großen Vogelzählung, Vögel im Garten, in Parks oder vom Balkon aus beobachten und dem NABU melden.

Dabei können Sie an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“.  

 

Je mehr Menschen mitmachen, desto besser können die NABU Expert*innen den Zustand der Vogelpopulationen in unseren Siedlungen einschätzen. Denn die Beobachtungen helfen dabei, Entwicklungen bei den Beständen über die Jahre hinweg zu verfolgen und wissenschaftlich auszuwerten. Weitere Infos finden sie hier.

 


Vortrag: Kobolde aus dem Wald

Plakat: N.Hame
Plakat: N.Hame

Siebenschläfer, Haselmäuse und Co.

 

Was sind Bilche und welche leben bei uns? Warum nutzen die nachtaktive Tiere unsere Gärten als Arche? Warum sind die Hörnchenverwandte Bilche keine Mäuse. Wie leben Sie und wie kann ich Sie unterstützen ?

 

Welche Anlaufstellen rundum Bilche gibt es in der Nähe? Viele Fragen werden beim Vortrag behandelt.

 

Mary Gensler, Bilch Expertin und Ehrenamtliche Wildtierpflegerin aus Böblingen wird uns in die Welt der Siebenschläfer und Haselmäuse entführen.

 

Herzliche Einladung zum Vortrag

am 5. Mai

um 19:30 Uhr

im Haus am Rankbach, Schwanenstr.22 in Renningen

 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.


Wölfe auch in Baden-Württemberg

150 Jahre lang war der Wolf in Deutschland ausgerottet. Im Jahr 2000 gründete ein Wolfspaar in der sächsischen Lausitz das erste Rudel – ein bemerkenswerter Erfolg, der maßgeblich durch die nationale und internationale Unterschutzstellung des Wolfes gelang.

Auch in Baden-Württemberg ist der Wolf zurück, im März wurde ein Reh im Raum Weil der Stadt von einem Wolf gerissen, siehe Umweltministerium BW.

Weitere Infos zum Wolf gibt es hier.

 


Erfolgreiche Vogelführung

Foto: NABU/D.Piehler
Foto: NABU/D.Piehler

Am letzten Sonntag in aller Frühe trafen sich 24 Vogelinteressierte um zusammen mit Oliver Maier, Vogelkundler des NABU Gärtringen, Vögel zu hören, zu sehen und zu erkennen.

Mit Hilfe von Oliver und anderen Experten haben wir unglaubliche 42 verschiedene Vogelarten entdecken können! Darunter zählen u.a. der Gartenrotschwanz, die Heckenbraunelle und die Klappergrasmücke. Außerdem haben wir viele Milane und Mäusebussarde sowie die ersten Schwalben am Himmel kreisen gesehen.

Ausgestattet mit Fernglas und viel guter Laune haben wir unsere Tour am Bahnhof Malmsheim gestartet und sind rund drei Stunden über angrenzende Wiesen und den Mühlberg spaziert. Mit diesem Ergebnis hat uns das frühe Aufstehen nix ausgemacht.

Unten die Liste der gesehenen und/oder gehörten Vogelarten (danke an unsere fleißige Protokollantin).
Noch mehr Fotos der Exkursion finden sie hier.

 

Gehörte/gesehene Vogelarten Protokoll: NABU/B.Boysen
Gehörte/gesehene Vogelarten Protokoll: NABU/B.Boysen

Vogelführung - nichts für Morgenmuffel

Neuntöter Foto: NABU/Mathias Schäf
Neuntöter Foto: NABU/Mathias Schäf

Ob wir den Neuntöter wohl wieder zu sehen bekommen?

Mit dem erfahrenen Vogelkundler Oliver Maier vom NABU Gärtringen werden wir mehr über die
Vogelarten südlich von Malmsheim lernen und hoffentlich viele Vögel erkennen und hören.

 

Herzliche Einladung zu unserer Vogelführung

am 23. April

um 7 Uhr

Treffpunkt am Parkplatz S-Bahn, Malmsheim, Calwer Str. (nördlich der S-Bahn)

Die Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freuen wir uns.


Bachputzete mit Rekordbeteiligung

Flur- und Bachputzete 2023 Foto: NABU/D.Piehler
Flur- und Bachputzete 2023 Foto: NABU/D.Piehler
Mit Wathose auch Reifen im Rankbach gefunden Foto: NABU/G.Bonau
Mit Wathose auch Reifen im Rankbach gefunden Foto: NABU/G.Bonau

Deutlich über 20 putzwillige Bürger*innen und NABU-Mitglieder trafen sich am Samstag am Lämmerbrückle für die diesjährige Bachputzete. Dazu kamen noch 4 Ukrainer*innen, die ebenfalls fleißig mithalfen. Das war eine Rekordbeteiligung trotz des nicht optimalen Wetters. Der NABU übernimmt traditionell die Strecke am Rankbach von der Rankmühle bis zur S-Bahnbrücke Richtung Weil der Stadt und naheliegende Wege. Diesmal wurde auch auf einem Teilstück eine Kollegin mit einer wasserdichten Anglerhose eingesetzt, so dass an dem Rankbach-Teilstück besonders gründlich der Müll weggeräumt werden konnte.

Obwohl auf den ersten Eindruck wenig Müll sichtbar war, wurden doch wieder rund 15 Säcke voll mit Müll eingesammelt. Während sich das Müllaufkommen am Bach erfreulicherweise in Grenzen hielt, war leider der Straßenrand besonders in der Kurve hinter der Rankmühle ziemlich vermüllt. Viele Autofahrer scheinen es praktisch zu finden, ihren Müll aus dem Autofenster hinter die Leitplanke zu werfen. Das ist nicht schön. Beim Müll hat Verpackungsmüll dominiert, an besonderen Funden war ein altes Radio, ein größeres Autoteil von einem Unfall und leider auch wieder ein Autoreifen erwähnenswert.

 

Abschließend wurde noch eine Stärkung am Bauhof eingenommen. Insgesamt war die Aktion wieder ein voller Erfolg – Dank an die Mitarbeiter der Stadt des Bauhofes für die Organisation und Verpflegung - und wir werden im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Weitere Fotos gibt es hier auf unserer Homepage.


Renningen hat Klimaschutzkonzept

Herzlichen Glückwunsch! am 20.März 2023 hat der Gemeinderat einstimmig das Klimaschutzkonzept verabschiedet.

Das Renninger Klimaschutzkonzept orientiert sich am Ziel des Pariser Klimaabkommens sowie an den Klimaschutzzielen des Landes Baden-Württemberg. Daraus abgeleitet definiert sich die Vision „Renningen 2040 klimaneutral“. Dabei bedeutet Klimaneutralität, dass pro Einwohner*in weniger als eine Tonne CO2e ausgestoßen wird. Mit dem Klimaschutzkonzept wird der grundsätzliche Weg dorthin festgelegt.

Gemäß der Energie- und THG-Bilanz betrugen die THG-Emissionen aller Sektoren in Renningen 2019 insgesamt 121.681 t CO2e, das entspricht 6,6 t/Einwohner*in. Die Reduktion der THG-Emissionen auf maximal eine Tonne CO2e entspricht damit einer Reduktion um ca. 85 % bis 2040 gegenüber dem Wert von 2019.

 

Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel!

Aber es ist dringend notwendig schnellstmöglich diese Transformation hinzubekommen.

 

Der Erste Schritt ist geschafft, das Klimakonzept ist verabschiedet worden.

Jetzt geht es erst richtig los und wir sind alle gefragt, nach unseren Möglichkeiten am Ziel klimaneutrales Renningen in 2040 mitzuarbeiten.


Bach- und Flurputzete am 25.März ab 9 Uhr