2017

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr NABU Treff im  Restaurant Lutz am Sportpark in Renningen.
Zu Beginn besprechen wir gerne Ihre Fragen, Kommentare und Anregungen.

Mähgut abräumen

Die Stadt Renningen hat am Samstag, den 2. Dezember 2017 zum Mähgut abräumen auf den Mühlberg südlich von Malmsheim eingeladen.

Diese Aktion ist jedes Jahr nötig, um unsere Magerrasen zu erhalten. Nur durch Abräumen des Mähgutes kommt es nicht zu einer zu starken Düngung.

Nistpate App

 

Am 25. November hat der NABU Renningen-Malmsheim bei der Landesvertreterversammlung des NABU Baden-Württemberg seine Nistpate App vorgestellt. Andere NABU Gruppen waren begeistert und möchten nun auch gerne eine solche App bekommen.

Nähere Infos gibt es hier.

Libellen Vortrag

Am 22. September besuchte uns der „Schlammbruder“ Michael Kast aus der Umweltgruppe im Eltinger Bürgerverein In Renningen. Er zeigte und erzählte uns Interessantes über die Libellen rund um Leonberg. Jetzt kennen wir die Besonderheiten wie z.B. das Paarungsrad, das Tandem und die Eiablage. Seine Fotos waren klasse. DANKE, Herr Kast.

Sommerferienprogramm - Wildbienen

In Deutschland gibt es mehr als 500 Arten von Wildbienen. Sie unterscheiden sich optisch durch Größe, Färbung, Musterung und zeigen Längen zwischen 1,3 mm und 3 cm. 

Gravierend verschieden sind die bevorzugten Nahrungspflanzen und Nistplatzanforderungen. Im Gegensatz zur allseits bekannten Honigbiene, die in einem mehrere zehntausend Bienen umfassenden Volk lebt, sind Wildbienen solitär lebend. Das heißt, sie sind Einzelgänger.

 

Sowohl Weibchen als auch Männchen überwintern meist als Puppe und kommen im Frühjahr des nächsten Jahres aus einer Brutröhre heraus, um für Nachkommen zu sorgen. Das Weibchen beginnt sofort nach der Begattung mit dem Nestbau und dem Sammeln von Nektar und Pollen. Diese werden in sogenannte Brutzellen gelagert, in die die Biene – wenn ausreichend Nektar und Pollen angesammelt sind – ein Ei ablegt. Daraufhin wird das Gelege mit einer Trennwand aus Lehm u. a. verschlossen, um im Folgenden weitere Brutröhren anzulegen. Die später schlüpfende Larve ernährt sich dann von dem angesammelten Proviant und entwickelt sich weiter zur ausgewachsenen Biene.

Nahezu die Hälfte der deutschen Wildbienenarten stehen auf der roten Liste gefährdeter Arten.

 

Einem Teil dieser so nützlichen Insekten, die übrigens meist keinen Stachel haben und Menschen dadurch auch nicht „gefährlich“ sind, haben wir zusammen mit interessierten Jugendlichen im Rahmen des Sommerferienprogramms geeignete Wohnstätten und Nisthilfen geschaffen. Wir fertigten Bienenhölzer, bei denen es gilt verschieden große Löcher in Eichenhölzer zu bohren.

 

„Unser“ Hansi Riedling hatte alles bereits gut vorbereitet, je zwei Nisthölzer waren schon

mit eingebrannten Namen der angemeldeten Jugendlichen versehen. In der Scheune waren vier Standbohrmaschinen mit dazugehörenden Bohrern in drei verschiedenen Größen aufgebaut worden.

Über Grundsätzliches zu den Wildbienen informierte Peter Oesterle. Dann durften die Teilnehmer die zuvor von ihnen festgelegten Löcher vorbohren. Je ein Erwachsener half mit Rat und Tat. Die Jungs und Mädels bohrten begeistert nach Anweisung und Hilfe an einem weiteren Bohrset die vorgebohrten Löcher auf das endgültige Format aus, bevor die Hölzer mit Aufhängevorrichtung und Dächern gefinisht wurden.

 

Pausen wurden mit dem Verspeisen eigens gebackener Schneckennudeln, sowie Tischtennis- oder „Fußball“-Spielen ausgefüllt. Hierfür ein besonderer Dank an Birgit Hörnlen, Heike Huber, Julia Jawara und Karin Müller, die sich rührend mit den Jugendlichen befassten. Ein weiterer Dank gilt Peter Oesterle und Günter Reinhardt die, obwohl (noch) keine NABU-Mitglieder, sich ganz toll eingebracht haben und so zum Gelingen des Nachmittags beitrugen.

 

Ja und nach getaner Arbeit ging es mit Hansis Traktor auf große Fahrt. Der Nachmittag wurde dann mit einem Quiz über das Gelernte und gegrillten Würstchen im Wecken, nebst Getränken abgeschlossen.

 

So waren alle Teilnehmer und Betreuer sichtlich begeistert und bald werden sich auch noch die Wildbienen an neuen Nisthilfen erfreuen.

Jungvogel gefunden – Was tun?

 

Jungvögel sollten nicht in menschliche Obhut genommen werden!

 

Nestlinge (Nachwuchs der Vögel – Nesthocker) sind oft ungeduldig und möchten ihren Eltern entgegen hüpfen und verlassen somit das Nest oder purzeln einfach heraus. Von uns Menschen werden sie dann als scheinbar schutzlos aufgefunden, da sie noch nicht fliegen und noch nicht Futter suchen können.

 

Am besten helfen Sie, wenn Sie einen Nestling gefunden haben, indem Sie den Piepmatz an der aufgefundenen Stelle zurück ins Nest setzen. Wenn das Nest nicht zu finden ist oder sich zu hoch im Baum befindet, bitte setzen Sie ihn auf eine Astgabel oder ähnliches. Die sorgsame Mutter kümmert sich sehr gut um ihren Nachwuchs. Sie müssen dann keine Bedenken haben, dass die Elterntiere ihre Nachkommenschaft, auf Grund des Körpergeruchs von Ihnen, nicht mehr annimmt. Im Reich der Vögel sind es lediglich Geier, die sehr gut riechen können (sie riechen den Aasgeruch verendeter Tiere).

 

Wir bedanken uns dafür, wenn Sie bereits einen Jungvogel gerettet haben und freuen uns sehr, wenn Sie bereit sind dieses zu tun.

 

Fledermausexkursion

 

Am 14. Juli fuhren wir um 21 Uhr zu den Böblinger Seen. Dort gab uns der Fledermauskenner (Mr. Batman Christian Roeder) interessante Informationen und erzählte uns die eine oder andere Anekdote rund um die Fledermaus. Ausgestattet mit diesem Wissen, sowie sogenannten Fledermaus-

detektoren gingen wir dann selbst „auf die Jagd“. Am See war über die technischen Geräte reges Treiben zu hören; wir konnten auch einige der Fledertiere über die Wasseroberfläche huschen sehen.

 

Christian nahm mit seinem Detektor  mehrfach Fledermäuse beim „Fressenfang“ auf und spielte dies für uns verlangsamt ab (wahrscheinlich handelte es sich dabei um Wasserfledermäuse).

 

 

Toll, dass Fledermäuse und Wetter mitspielten. Ganz herzlichen Dank an Christian für die tolle Exkursion. Wir hoffen, im Herbst bei seinem Fledermausvortrag, das Ganze auch einem größeren Publikum nahe bringen zu können.

Die Vogelwelt rund um den Mühlberg

Warum gibt es rund um den Mühlberg eine so artenreiche Vogelwelt?

Das und die reichhaltige Pflanzenwelt haben uns Rainer Pliefke und Sybille Schabel sehr gut erklärt. Auch die Fragen und Beitrage der Teilnehmer hat zu einer rundum stimmigen Exkursion beigetragen. DANKE!

Was blüht denn da?

Mit dem Smartphone/Tablet in der Natur!

Am 6.5. waren wir unterwegs mit Tablet und Smartphones und haben mit Hilfe von Apps Pflanzen bestimmt.

Es hat uns viel Spaß gemacht, danke an die ganze Gruppe!

 

Wer möchte kann Pl@ntNet (Android), bzw. PlantNet (Apple) vor oder zu Beginn der Exkursion installieren und es auf der Exkursion selber testen.

Die Fledermausexkursion am 12. Mai fällt aus Krankheitsgründen leider aus, wir suchen nach einem späteren Termin.

 

Waldkauzvortrag am 31. März - Vogel des Jahres

Der Waldkauz ist der Vogel des Jahres 2017.

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.

 

 

Am 31. März erklärte uns Hans Riedling vom NABU Renningen-Malmsheim viel Interessantes über den Waldkauz. Sein lebhafter Vortrag war immer wieder aufgelockert mit kleinen Anekdoten erlebt rund um Malmsheim. Danke Hansi!
Und über eine Live Kamera konnte ein Waldkauz beim Brüten in Berlin und eine Waldkäuzin in Kempten sogar mit ihren frisch geschlüpften Küken beobachtet werden. Die zahlreichen Besucher waren begeistert.
Diese Live Bilder können auch Sie beobachten: NABU Waldkauz Webcam

 

 

Bachputzete 18. März am Rankbach

Jedes Jahr veranstaltet die Stadt Renningen eine Bach- und Flurputzete. Der NABU Renningen-Malmsheim ist dabei für das Rankbachgebiet ab Wertstoffhof Malmsheim bis zur Eisenbahnbrücke nach Weil der Stadt zuständig.

Dieses Jahr hatten wir 8 Erwachsene und 4 Kinder als super fleißige Mithelfer und das trotz einem feuchteren Wetter.

Danke an alle Beteiligten!!!

Vogelmangel am Futterhäuschen

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass in dieser Saison weniger Vögel als zuvor an Ihr Futterhäuschen kommen. Die vorläufigen Ergebnisse der NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ zeigen bei verschiedenen Vogelarten einen massiven Bestandsrückgang.

Auch wir werden gerade oft nach den Ursachen gefragt. Sind Elstern und Katzen die Ursache für den Vogelmangel?

Der NABU Vogelexperte Stefan Bosch plädiert dafür, den Vogelmangel differenziert zu betrachten und sich nicht zu vorschnellen Deutungen und Schlussfolgerungen verleiten zu lassen. Es gibt ganz verschiedene mögliche Ursachen. Hier erfahren Sie mehr.

Nistkastenreinigung Sparnsberg 4.Feb 2017

Die Vogelfreunde Merklingen haben bei uns angefragt, ob wir auch tote Vögel in unseren Nistkästen gefunden haben.

Darauf sind wir am 4.Februar gleich mit fleißigen Helfern losgegangen, um Nistkästen am Sparnsberg zu sichten, zu kartieren und zu reinigen.

Zum Glück: keine toten Vögel in unseren 18 gereinigten Nistkästen. Wir konnten erkennen, dass Kästen von Meisen und teilweise auch von Siebenschläfern mal belegt waren. Und in einem Nistkasten konnten wir 3 lebende Waldmäuse sehen, das hat uns alle besonders begeistert (im Foto ist im oberen Bereich Fell zu sehen).

Neue Mitglieder NABU Renningen-Malmsheim

Foto: Markus Pagel
Foto: Markus Pagel

Sie sind neues Mitglied beim NABU Renningen-Malmsheim?

 

WILLKOMMEN!

 

Unsere Gruppe freut sich auf alle neuen Mitglieder und Unterstützer - aktive als auch passive.

 

Am Mittwoch, den 25. Januar 2017 hatten wir unseren  Begrüßungsabend für "die Neuen". Wir haben uns sehr über reges Interesse gefreut. Sollten Sie es nicht geschafft haben, schauen Sie einfach mal beim NABU Treff jeden 1. Mittwoch im Monat vorbei.

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