Aktuelles

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr NABU Treff im  Restaurant Lutz am Sportpark in Renningen.
Zu Beginn besprechen wir gerne Ihre Fragen, Kommentare und Anregungen.

Die Welt der heimischen Amphibien

 

Am Freitag, den 15. Februar um 19.30 Uhr wird uns Thomas Köberle, Geschäftsführer des LEV Enzkreis e.V., aus der Welt der heimischen Amphibien erzählen.


Im Vortrag werden Geheimnisse aus der Welt der Amphibien gelüftet.

 

Ort: Haus am Rankbach, Schwanenstr.22

 

Kosten: kostenfreier Eintritt, über eine Spende freuen wir uns

Nistkästen am Rankbach gereinigt!

NABU-Mitglieder stehen im Wasser und das im Winter!

 

Aktion zur Reinigung der Nistkästen für Wasseramseln und Bachstelzen - Warum so früh im Jahr?

 

Ganz einfach: Wasseramseln sind keine Zugvögel und beginnen somit sehr früh mit dem Nestbau.

Aus dem Grund fand am 26.01.2019 die diesjährige Aktion zur Reinigung der Nistkästen am Rankbach statt. Ausgestattet mit Wathosen, Gummistiefeln, Leitern und Werkzeug reinigte ein Teil unserer aktiven NABU-Mitglieder (siehe Bild) insgesamt 14 Nistkästen.

 

Haben Sie eigentlich bewusst schon den einen oder anderen Kasten mit der Öffnung in Fließrichtung des Rankbachs  wahrgenommen? Fünf davon waren belegt. Nistkästen anzubringen macht viel Sinn, da Wasseramseln geeignete Nistplätze suchen. Sie nisten unter oder im Bereich von Brücken. Früher, als die Brücken teilweise alt und baufällig waren, besaßen sie Nischen durch herausgefallene Steine, worin die Wasseramseln ihre Nester bauen konnten. Nun sind viele Brücken saniert oder neu gebaut worden.

Nester vom Rankbach Foto: NABU/I.Bücker
Nester vom Rankbach Foto: NABU/I.Bücker

Beispielhaft sind hier vier Nester zu sehen, die wir in den Nistkästen gefunden haben.

 

Die ersten zwei Nester wurden vermutlich von jeweils einem Bachstelzenpaar gebaut, eines stammt von einer Meise und das hinterste vom Sperling. Auch nasses Moos von einer Wasseramsel haben wir in einem Kasten gefunden.

 

Im zeitigen Frühjahr 2018 hatten NABU-Aktive die Kästen auch gereinigt. Nun hat die Gruppe auf Grund der damaligen Reinigung ein Indiz dafür, dass fünf Kästen 2018 neu belegt wurden.

 

Ja, zur Belegung: Es fiel auf, dass die Nistkästen in den Bereichen außerhalb des Stadtzentrums belegt waren. Haben Sie schon Wasseramseln am Rankbach in der Nähe der Ortskerne beobachten können? Wenn ja, freuen wir uns über Ihre Mitteilung, gerne an nabu@NABU-Renningen.de.

 

An dieser Stelle noch eine komische Begebenheit: Im Nistkasten unter der kleinen Brücke am Renninger Friedhof wurde ein Zettel gefunden. Waren da Geocacher unterwegs? Die Vermutung hatte sich bestätigt, da nach Recherchen ausfindig gemacht werden konnte, dass zwei Personen aus dem Nordschwarzwald, deren Namen mit Datum 20.07.2018 auf dem Zettel standen, dieses Hobby betreiben. Wie aber gelangte der Zettel in den Nistkasten? Stellte sich die Person direkt ins Bachbett, um an den Kasten zu gelangen? Fand ein Vogel den Zettel und legte ihn in den Kasten? Wenn ja, warum?

 

Und nun noch ein Thema, dass uns NABU-Mitglieder selbstverständlich sehr freut: Wasseramseln kommen nur dort vor, wo das Wasser sauber ist. Und am Lämmerbrückle (kleine Brücke rechterhand zwischen Malmsheim und Weil der Stadt) ist der Kasten bereits durch Wasseramseln bezogen worden.

 

Dem aufmerksamen Spaziergänger sind sicherlich die Kästen unter Brücken schon aufgefallen. Gut zu sehen sind sie unter der Nord-Süd-Straße, wenn man an der Kläranlage südlich vorbei und im Bereich der damaligen Baumaßnahme zum Hochwasserschutz entlangläuft, dort hängt ein Wasseramselkasten (Eingang von unten) und eine Halbhöhle (große Öffnung vorne).

 

Wasseramseln sind die einzigen Singvögel, die echte Wasservögel sind. Sie leben an fließenden Gewässern und können mit ihren kurzen Flügeln gut schwimmen und tauchen und mit ihren flachen Augen über und unter Wasser gut sehen. Sie ernähren sich von Wasserinsekten und kleinen Krebstierchen, die sie vor allem tauchend (bis zu 30 Sekunden und bis zu einer Tiefe von 1,5 m)  erbeuten. Mit Hilfe der Strömung lassen sie sich auf den Wassergrund drücken.

 

Bachstelzen kann man mit ihrem schwarz-weißem Gefieder, dem schnell trippelndem Gang, den ruckartigen Kopfbewegungen und ihrem langen, wippendem Schwanz kaum verwechseln. Sie bewegen sich am Boden schreitend oder laufend fort, gerne auch in der Nähe von Gewässern.

 

Wir helfen selbstverständlich auch diesen interessanten Tierarten und bieten ihnen durch die Nistkästen gute Voraussetzungen, um erfolgreich brüten zu können.

Naturnahe Gärten und Balkone

Volker Kugel (Foto: Volker Kugel)
Volker Kugel (Foto: Volker Kugel)

Volker Kugel, Direktor Blühendes BarockLudwigsburg, Grünzeug TV kommt zu uns nach Renningen

 

Termin noch nicht bekannt, 19:30 Uhr Bürgersaal Renningen

 

Gärtnern im Einklang mit der Natur, das ist ein Trend, der seit vielen Jahren anhält. Erst einmal geht es dabei um den Anbau von Obst und Gemüse in den Gärten, aber auch auf Terrassen und Balkonen in Kübeln und Kästen.
Selbst angebaute und geerntete Kohlrabi, Tomaten oder Gurken sind einfach was Feines, genauso das Beerenobst seien es Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren. Hier geht es darum, mit einer richtigen Sortenwahl und der perfekten Kulturtechnik den Einsatz von chemischen Pfanzenschutzmitteln überfüssig zu machen.
Aber auch bei den Zierpfanzen im Garten und auf Balkon und Terrasse können wir einiges für die Natur tun. Artenreiche, vielfältige Pfanzungen, die den Bienen, Wildbienen und anderen Insekten möglichst das ganze Jahr über eine gleichmäßige Nahrungsquelle bieten sind eine wichtige Grundlage für die Erhaltung der Artenvielfalt. Denn klar ist, ohne Bienen und Wildbienen gibt es keine vernünftigen Ernteerträge beim Obst.
Aber auch Menschen, die keinen Garten haben, sondern nur ein paar Kästen oder Kübeln auf Balkon und Terrasse, können mit der entsprechenden Pfanzenauswahl einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.
Ziel des Vortrages ist es, ohne Belehrungen, erhobenen Zeigefnger oder gar Ideologie zu zeigen, wie einfach es ist, der Natur Gutes zu tun, ohne auf Genuss oder tolle Blumenpracht zu verzichten.

Stunde der Wintervögel

Vom 04. bis 06. Januar 2019 rufen NABU und LBV (Landesbund für Vogelschutz Bayern) zum neunten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Über 136.000 Vogelfreunde haben sich 2018 an der Aktion beteiligt und Zählungen aus über 92.000 Gärten übermittelt – ein neuer Rekord.

 

Apropos Rekord: Ziel ist nicht, möglichst viele Vögel zu beobachten, sondern ein realistisches, über die Jahre vergleichbares Bild zu erhalten. Gezählt werden kann zu einer beliebigen Tageszeit. Dabei wird von jeder Art die höchste Zahl von Vögeln notiert, die sich während der Stunde gleichzeitig beobachten ließ. Das vermeidet Doppelzählungen. Dabei zählen auch Vögel, die sich im Garten nicht niederlassen, sondern ihn nur überfliegen.

 

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des NABU unter Stunde der Wintervögel. Dort entdecken Sie auch ein Lernvideo zum Vögel bestimmen, den Flyer zur Aktion mit Nennung der Preise zum Gewinnspiel, den Meldebogen und die Zählhilfe.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn aus der Gemarkung Renningen auch einige Meldungen eingehen würden.

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