Aktuelles


Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr zum NABU Treff im Restaurant Lutz, (Rankbachstr.49). Bei Interesse kann jeder einfach kommen oder sich anmelden mit einer E-Mail an nabu@nabu-renningen.de.


Hilfe für Vögel und andere Tiere

Immer wieder erreichen uns Anfragen was zu tun ist, wenn Vögel verletzt sind, junge Vögel aufgefunden werden oder sonstige Tier-Notfälle eingetroffen sind.

Hier gibt es viele Kontakte, Hinweise und Tipps.

Wie mache ich meinen Balkon/Garten bienenfreundlich?

Wiesensalbei Foto: Helge May
Wiesensalbei Foto: Helge May

Ohne Wild- und Honigbienen gäbe es kein Obst, kein Gemüse und keine Blumen. Wer einen Garten hat, der kann viel für den Erhalt der nützlichen Insekten tun. Und selbst mit einem Balkon können Insekten unterstützt werden.

 

Insekten haben es zunehmend schwer in unserer Landschaft. Vielerorts finden sie nicht mehr ausreichend Nahrung, Pestizide machen ihnen zudem das Leben schwer. Dabei sind wir Menschen hochgradig auf die Leistungen der kleinen Helferlinge angewiesen: Kostenlos bestäuben sie unsere Wildkräuter, Bäume sowie Kulturpflanzen und sorgen so für blühende Landschaften und reiche Ernten. Damit Insekten wieder ausreichend Nahrung und Lebensraum finden, kann jeder seinen Teil beitragen.

 

Jetzt ist Pflanzzeit, aber wie finde ich die richtigen Pflanzen, die sowohl zu meinem Boden, zu meinen Wünschen passen als auch als Unterstützung für unsere Bienen und Insekten dienen?

Kornblume, Wiesensalbei und Nickendes Leimkraut: Mit der richtigen Pflanzenauswahl können wir Insekten in unsere Gärten locken. Viele der Arten bieten nicht nur Hummeln und Schmetterlingen Nahrung, sondern machen sich auch auf unseren Tellern gut!

Auf dieser NABU Seite finden Sie eine Pflanzenliste.

Und weitere Informationen für Balkon und Garten finden Sie hier.


Stunde der Gartenvögel 13.-15.5.2022

Die große Vogelzählung, immer am zweiten Mai-Wochenende

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturliebhaber*innen aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Die 18. Auflage der Aktion findet vom 13. bis 15. Mai 2022 statt. Bis zum 23. Mai dürfen Meldungen noch nachgereicht werden.

Zählen Sie eine Stunde lang Vögel – egal ob im Garten, vom Balkon aus, oder im benachbarten Park. Notieren Sie die höchste Anzahl von jeder Art, die Sie gleichzeitig sehen. So werden Vögel, die wegflattern und wiederkommen, nicht doppelt gezählt.

Und dann melden Sie Ihre Beobachtungen direkt beim NABU oder auf naturgucker.de.

Weitere Infos gibt es hier beim NABU.


Vortrag: Faszination der Falter 13. Mai 2022

 

Herzliche Einladung zum Vortrag 

 

"Die Faszination der Falter in den Biotopen der Schlammbrüder"

am 13. Mai 2022

um 19:30 Uhr

im Haus am Rankbach (Begegnungsstätte), Schwanenstr. 22

 

Michael Kast von den Eltinger Schlammbrüdern, Umweltgruppe im Bürgerverein Eltingen, wird über das Leben und die Leistungen der Wanderfalter, die Fortpflanzung von Wasserschmetterlingen, den Cyberkrieg der Bärenspinner und weiteren Überlebensstrategien referieren. Wir werden wieder seine wunderschönen Fotos, dieses Mal von ca. 75 Falterarten zu sehen und erklärt bekommen. Auch über die Möglichkeiten und Strategien, Falter zu schützen und sogar, die Anzahl der Falter zu steigern, wird er uns berichten.

Wir sind schon sehr gespannt.

Kommen Sie vorbei. Wir empfehlen das Tragen einer Maske.

Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns.

 

 


Biotopexkursion 9.4.2022

"Unsere Tümpel" Foto: NABU/A. Schnaars
"Unsere Tümpel" Foto: NABU/A. Schnaars

Am Samstag, den 9. April, haben wir Interessierte zu einer Biotopexkursion rund um den Mühlberg in Malmsheim eingeladen. Hier werden von uns in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Renningen einige Kalkmagerwiesen betreut, auf denen selten gewordene Blühpflanzen wie Küchenschellen, Schlüsselblumen oder Ackerwachtelweizen wachsen. Dazu wurden kleine Tümpel angelegt, in denen u.a. seltene Amphibien wie Gelbbauchunken, Kammmolche oder Wechselkröten zu finden sind.

Bei schönem Wetter konnten wir noch blühende Küchenschellen sowie die ersten Schlüsselblumen bewundern. Dazu erzählte uns Hans Riedling aus seinem großen Erfahrungsschatz interessante Details zur Entstehung des Geländes rund um den ehemaligen Steinbruch am Mühlberg. Nach zweieinhalb Stunden waren die 16 Teilnehmer etwas erschöpft, aber beeindruckt von den Naturschönheiten rund um Malmsheim.

 

Danke an alle Interessierte und vor allem an Hans Riedling und Hans-Peter Kuhlmann für die vielen Informationen.

Noch mehr Bilder gibt es in unserer Bildergalerie.

 


Mauersegler im Anflug

Mauersegler Foto: NABU/Eric Neuling
Mauersegler Foto: NABU/Eric Neuling

 Wenn Ende April/Anfang Mai die ersten Mauersegler aus ihren Winterquartieren bei uns eintreffen, dann ist auch der Sommer nicht mehr weit. Viele denken es sind Schwalben, die da in tollkühnem Flug über unsere Köpfe hinwegrauschen und dabei ihren charakteristischen Ruf „srih srih“ ertönen lassen. Die Segler sind erheblich größer als unsere heimischen Schwalben und haben sichelförmige Flügel und einen kurzen, gegabelten Schwanz.

 

Der Mauersegler ist ein Vogel der Extreme. Er kann bis zu 20 Jahre alt werden, fliegt bis zu 200 km h und gehört damit zu den schnellsten Vögeln der Welt. Wenn er Ende Juli, Anfang August nach Südafrika aufbricht, verbringt er bis zu 7 Monate am Stück in der Luft. Sie sind wahre Luftakrobaten, fangen fliegend Insekten, schlafen und paaren sich im Flug.

 
Der Mauersegler ist ein Vogel der Extreme. Er kann bis zu 20 Jahre alt werden, fliegt bis zu 200 km h und gehört damit zu den schnellsten Vögeln der Welt. Wenn er Ende Juli, Anfang August nach Südafrika aufbricht, verbringt er bis zu 7 Monate am Stück in der Luft. Sie sind wahre Luftakrobaten, fangen fliegend Insekten, schlafen und paaren sich im Flug.

 

Mauersegler sind standorttreue Tiere. Als Höhlenbrüter fliegen sie jedes Jahr denselben Brutplatz an, der sich oft in altem Mauerwerk oder in Öffnungen unter Dächern befindet. Diese Treue kann verhängnisvoll sein. Sie fliegen ihren Stammplatz auch dann an, wenn das Haus renoviert oder gedämmt wurde, wenn die Öffnung zum Nistplatz – obwohl verboten und strafbar – mit Montageschaum oder sonstigen Materialien verschlossen wurde. Die Segler stoßen vor die Wand immer und immer wieder, bis sie verletzt zu Boden gehen, von wo aus sie nicht mehr selbständig starten können. Jeder am Boden gefundene Mauersegler benötigt professionelle Hilfe. Da die Mauersegler bei der Wahl ihrer Nistplätze nicht wählerisch sind, kann man ersatzweise an derselben, jetzt verschlossenen Stelle, einen geeigneten Nistkasten anbringen.

 

Am Nestbau, bei der Brutpflege und Aufzucht sind beide Partner beteiligt, die eine lebenslange Gemeinschaft bilden. Während anhaltender Schlechtwetterperioden kehren die Eltern manchmal tagelang nicht zum Nest zurück und fliegen in Gebiete mit besserem Wetter um dort Nahrung zu sammeln. Die Jungen fallen dann in eine Art Schlaf.

Der Wissenschaftliche Name des Mauerseglers, „Apus Apus“ leitet sich vom griech. Wort fußlos ab und ist ein Hinweis auf seine Stummelfüße.

 

Weitere Infos zum Thema Mauersegler finden Sie unter: https://www.mauersegler.com             


Exkursion zu NABU betreuten Biotopen

Einladung zu unserer Exkursion

am Samstag, den 9. April um 14 Uhr

 

Der NABU Renningen-Malmsheim betreut mehrere Biotope südlich von Malmsheim. Das Ziel ist es, eine hohe Biodiversität zu erreichen. Hans Riedling und Hans-Peter Kuhlmann werden interessierten Bürgern einige besonders interessante Biotope mit unterschiedlicher Artenwelt vorstellen.

Bitte melden Sie sich an unter nabu@nabu-renningen.de.

 


Waldexkursion mit Förster Rolf Maier

Waldexkursion 27.3.2022 Foto: NABU/D.Piehler
Waldexkursion 27.3.2022 Foto: NABU/D.Piehler

Am Sonntag, den 27.März fand unsere Waldexkursion mit unserem "noch" Förster Rolf Maier statt.

 

Bei schönstem Sonnenschein hat unsere gemeinsame Waldexkursion stattgefunden. Zusammen mit rund 70 waldbegeisterten Teilnehmern sind wir eine 3,5 km lange Tour durch den Wald am Boschgelände spaziert und haben dabei viele spannende Einblicke zur schrittweisen Umgestaltung des Renninger Waldes bekommen.

Insbesondere die Aufforstung nach großflächigen Sturmschäden hat es ermöglicht, einen Mischwald zu fördern und hierbei den Anteil an Laubbäumen deutlich zu erhöhen. Und auch weiterhin gilt, dass die Umgestaltung zu einem zukunftsfähigen Wald eine langfristige Planung sowie viel Geduld erfordert.

 

Wir waren begeistert vom großen Interesse der Renninger und Malmsheimer und danken für ihr Interesse! Unserem neuen Förster Herrn Hutter wünschen wir einen guten Start!

 

Mehr Bilder der Exkursion finden Sie in unserer Bildergalerie.


Bachputzete - voller Erfolg!

Bachputzete 2022 Foto: NABU/D.Piehler
Bachputzete 2022 Foto: NABU/D.Piehler

 

Beachtliche 17 putzwillige Bürger und NABU-Mitglieder trafen sich am Samstag an der Lämmerbrücke für die diesjährige Bachputzete. Das war eine Rekordbeteiligung! Der NABU übernimmt traditionell die Strecke am Rankbach von der Rankmühle bis zur S-Bahnbrücke Richtung Weil der Stadt. Aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von 2 Schulklassen wurde dazu noch eine weiter Etappe weiter nördlich übernommen. Erfreulicherweise fiel niemand ins Wasser, allerdings gab es am Schluss doch zwei Personen mit nassen Schuhen. Bei schönem Wetter war dies aber zum Glück kein großes Problem.

 

Das Müllaufkommen war wiederum beachtlich, wenn auch etwas weniger als in den Jahren zuvor. Da ja die Putzete im Vorjahr coronabedingt ausfiel, könnte das geringere Aufkommen vielleicht mit dem Homeoffice vieler zusammenhängen? Neben dem leider üblichen Müll wie Glasflaschen, Plastik in allen Variationen, einem Teppich und einem Lenkrad fielen zwei relativ gut erhaltene hochhackige Damenpumps, Schuhgröße 39, ins Auge. Unsere Damen hatten allerdings kein Interesse, diese mal anzuprobieren…. Auch eine Jogginghose fand sich im Rankbach. Diese war interessanterweise von vielen Libellenlarven bedeckt, so dass wir die Hose am Uferrand zunächst noch liegen ließen, damit die Larven zurück ins Wasser kriechen konnten. Etwas traurig war der Fund von 2 toten Füchsen, einem Unfallopfer sowie einem weiteren toten Fuchs am Eingang seines Baus. Abschließend wurde noch eine Stärkung am Bauhof eingenommen. Insgesamt war die Aktion wieder ein voller Erfolg – Dank an die Mitarbeiter der Stadt für die Organisation und Verpflegung und allen Helfern - und der NABU wird im nächsten Jahr sicher wieder dabei sein.

Weitere Fotos finden Sie in unserer Bildergalerie.


Der Frühling kommt - Was kann ich selber für den Naturschutz tun ?

Anemosenwiese Foto: M.Gensler
Anemosenwiese Foto: M.Gensler

 

 

der Frühling steht vor der Tür und wir warten darauf unseren Garten oder Balkon auf Vordermann zu bringen. Wir freuen uns auf schöne Spaziergänge in der Natur und schöne Stunden im Garten.

 

Damit dies auch so bleibt hier einige Tipps für

das Frühjahr.

 

 

Im Garten

  • Bitte beachten Sie das während der Brutzeit vom 1.März und 30.September kein Radikal Schnitt durchgeführt werden darf. (Bundesnaturschutzgesetz in §39)
  • Bei Gartenarbeiten auf die Winterquartiere achten und evt. abgeharktes Moos im Garten als Nistmaterial belassen.

Wo sie überwintern findet ihr hier.
Beispiele: Igel überwintern im Laubhaufen, Siebenschläfer überwintern unter der Erde etc.

 

  • Es ist noch Zeit Nistkästen aufzuhängen und Nisthilfe für Wildbienen und Co. zur Verfügung zu stellen.
  • Gartenteich: Um Larven nicht zu gefährden, sollten keine Arbeiten mehr am Gartenteich durchgeführt werden.
  • Regentonnen füllen und abdecken/sichern damit Tiere nicht ertrinken können. Wasserstellen aufstellen
  • Frühlingsblüher und als Unkraut bezeichnete Pflanzen wie z.B. Brennnessel kann man als erste Nahrung anbieten
  • im Frühjahr neue Projekte für den Garten planen wie z.B. Kräuterbeete für Schmetterlinge, Totholzecken, Wildstaudenbeet. Wilde Ecken, Blumenwiese etc.

Weitere Tipps und Tricks zum naturnahen Gärtnern finden Sie hier.

 

Auf dem Balkon:
Auch auf dem Balkon kann man vieles im Frühjahr tun und planen. Schauen Sie mal hier herein.

 

Unterwegs:

  • Seien Sie achtsam wenn sie in der Natur unterwegs sind . Während der nun einsetzenden Brut- und Aufzuchtzeit des Nachwuchses sind Vögel und andere Wildtiere besonders störungsempfindlich. Hunde und Katzen sind besonders im Frühjahr strikt vom Jagen und Aufschrecken von Wildtieren abzuhalten an z.B. Bächen / Feldwegen / Parks oder im eigenen Garten. Achten Sie besonders auf die Regeln, die in bestimmten Gebieten gelten .
  • Verkehr: Seien Sie achtsam im Verkehr. Kröten erwachen bereits aus der Winterstarre und wandern zu ihren Laichgewässern.

Es danken euch Vögel, Wildbienen, Schmetterlinge, Igel und Co.

 

Der NABU bietet dazu Online Vorträge an:

Online Zoom Vortrag „Balkon insektenfreundlich gestalten“, 30. März 2022

Online Zoom Vortrag „Garten insektenfreundlich gestalten“, 6. April 2022

Anmelden können Sie sich hier.


Hügelbauende Waldameisen

Sonnungstraube Waldameisen Foto: NABU / K.Krebs
Sonnungstraube Waldameisen Foto: NABU / K.Krebs

 

Zur Zeit kann man schon die 1. Sonnung der Waldameisen beobachten. Sie ´tanken´ nach der Winterruhe Wärme auf und bringen diese in ihren Nestbau ein, bis sich das Innere bis ca. 25 Grad erwärmt. Es ist ein spannendes Schauspiel und der ein oder andere Spaziergänger fragt sich bestimmt, was hier die Ameisen machen.

 

 

Im Frühjahr, wenn es wärmer wird, beginnt das Leben der hügelbauenden Waldameisen.

 

In dichten Klumpen bilden sie große Sonnungstrauben auf dem Ameisenhügel um ihren Körper aufzuwärmen. Mit den aufgeheizten Körpern tragen sie die Wärme in die Nestkuppel, so dass die Nesttemperatur auf ca. 25 Grad erwärmt wird. Diese Temperatur wird benötigt für die Aufzucht der Brut.

 

Ein Teil der Arbeiterinnen beginnt nun die Nestumgebung nach Nahrungsquellen abzusuchen. Ihr Jagdgebiet umfasst einige hundert Meter. Andere beginnen mit dem Wiederaufbau der Nestkuppel, die teilweise durch Witterung und natürliche Nutznießer (Wildschweine, Dachs, Spechte) zerstört wurden. Diese Arbeiten werden ausschließlich von weiblichen Ameisen verrichtet. Sie werden max. 6 Jahre alt.

Die geflügelten männlichen Ameisen kann  man nur während des Hochzeitfluges beobachten, danach sterben sie. Die Königinnen, die bis zu 24 Jahre alt werden, verlieren nach der Begattung ihre Flügel und sind bis zu ihrem Lebensende mit der Eiablage beschäftigt. Waldameisen ernähren sich überwiegend von Honigtau, erbeuteten Insekten und Pflanzensaft. Durch das Vernichten von Schadinsekten, Verbreitung von Pflanzensamen, Bodendurchlüftung sind die Ameisen extrem wichtig für das Ökosystem Wald. Die Waldameisen gehören zu den besonders geschützten Tierarten.


Mitgliederversammlung am 16.März 2022

Liebe NABU Mitglieder!

 

Herzliche Einladung zu unserer diesjährigen, ordentlichen Mitgliederversammlung

am Mittwoch 16. März 2022 um 19.30 Uhr

Wir haben uns entschlossen, die Mitgliederversammlung digital stattfinden zu lassen. Alle Mitglieder, deren E-Mail-Adressen wir haben, haben bereits die Einladung mit Zoom Zugangsinformationen zugeschickt bekommen.

 

Sollten wir Ihre E-Mail-Adresse nicht haben, oder Sie haben keine Mail erhalten, fordern Sie die Zugangsdaten bitte unter nabu@nabu-renningen.de an.

 

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

  1. Begrüßung
  2. Bericht 2021 (Vorstand, Kassierer)
  3. Bericht der Kassenprüfer 2021
  4. Entlastung Sprechergremium
  5. Wahl weiterer Mitglieder ins Sprechergremium
    (Kandidatin Diana Piehler)
  6. Ausblick 2022
  7. Verschiedenes

Weitere Anträge zur Tagesordnung können bis zum 28. Februar 2022 bei Inge Bücker (nabu@nabu-renningen.de) eingereicht werden, Frau Bücker steht Ihnen auch gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung zeigen uns Diana Piehler und Alexandra Schnaars Videos und Bilder aus dem letzten Jahr von unserer Umgebung. Besonders interessant sind die Videos „Der Mühlberg von oben“.


Videos

Ab jetzt gibt es auch Videos, die Mitglieder des NABU Renningen-Malmsheim erstellt haben.

Es lohnt sich reinzuschauen -> hier


Amphibienschutz - es geht wieder los!

Erdkröten-Doppeldecker (Männchen oben) Foto: NABU/K.Büscher
Erdkröten-Doppeldecker (Männchen oben) Foto: NABU/K.Büscher

Wegen des recht milden Winters haben sich die ersten Molche, Frösche und Kröten bereits auf den Weg gemacht. Beim Amphibienschutz gibt es deshalb nun viel zu tun, Unterstützung ist willkommen.

Auf Renninger Gebiet sind wir auf der Straße Renningen - Rutesheim zusammen mit dem NABU Leonberg im Einsatz. Erster Springfrosch Laich ist schon da. Zum Glück gibt an der Straße jetzt einen Amphibienzaun, aber die Eimer müssen regelmäßig kontrolliert werden, und einige Kröten oder Frösche schaffen es trotzdem auf die Straße.

 

Darum bittet der NABU alle, die Auto oder auch Fahrrad fahren, besonders aufmerksam zu sein. Auch die Helfer sollen durch langsameres Fahren geschützt werden. Danke!


Blühstreifen stehengelassen – danke!

Stieglitz/Distelfink Foto: NABU/Kathy Büscher
Stieglitz/Distelfink Foto: NABU/Kathy Büscher

 In und um Renningen und Malmsheim sehen wir immer noch Blühstreifen mit stehengelassenen Pflanzen – und das ist auch gut so!

 

Hier können Insekten wie der Schwalbenschwanz oder die Zebra-Wespenspinne weiter überwintern. Und auch die Vögel finden dort weiterhin Nahrung. So zum Beispiel östlich von Renningen vor den Weinbergen hin zur Unterführung der B295. Hier ist eine stehengebliebene Blühfläche, jetzt sieht man vor allem noch die Sonnenblumen. Und ein Schwarm Stieglitze (Distelfinken), die hier zu Hause sind. Es sind um die 100 Vögel, sie sind immer wieder im Schwarm zu sehen, umrunden das Gebiet und setzen sich dann wieder in die Sonnenblumen und genießen die große Futterstelle.

 

Danke an die Landwirte, auch an alle Privatgärtner und die Stadt Renningen für stehengelassene Blühstreifen.

Zu diesem Thema ist auch der Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 28.1.2022 sehr interessant.

 

Distelfinken Schwarm, Boschgebäude im Hintergrund Foto: NABU/I.Bücker
Distelfinken Schwarm, Boschgebäude im Hintergrund Foto: NABU/I.Bücker

Lebensmittelverpackungen im Vergleich

Verpackungen, was ist ökologisch gut? Foto: NABU/K. Istel
Verpackungen, was ist ökologisch gut? Foto: NABU/K. Istel

Welche Verpackung schneidet bei Klimawandel, nicht erneuerbarem Ressourcenverbrauch oder Schadstoffemissionen besser oder schlechter ab? Der NABU hat für neun Produkte die Umweltbelastungen gängiger Verpackungsalternativen untersuchen lassen.

 

Es gibt einige Überraschungen, z.B. ist Rotkohl im Plastikschlauchbeutel besser als die Dose oder das Glas (der Rotkohl vom Markt ganz ohne Verpackung ist natürlich noch besser).

Hier gibt es weitere Infos. Und das Factsheet ist hier zu finden.


Jetzt Nistkasten bauen!

 

Es liegt schon etwas Frühling in der Luft! In meinem Garten beobachte ich bereits erste Singvögel bei der Quartierssuche. Laut zwitschernd stecken Meisen, Sperlinge und Kleiber ihre Reviere ab.  

Allerdings gibt es vielerorts immer weniger natürliche Brutplätze und Nahrung für sie. Um unsere Vögel zu unterstützen, hilft die naturnahe Gestaltung von Gärten: In alten Obstbäumen, Scheunen und Hecken finden viele Arten ein Plätzchen und Nistmaterial. Amsel, Grasmücke und Fink bauen ihre offenen Nester gut geschützt in Bäumen, Büschen und Sträuchern.

Viele Gartenvögel in Baden-Württemberg sind Höhlenbrüter. In unseren Siedlungen fehlt es Haussperling, Kleiber, Kohl- und Blaumeise aber an Naturhöhlen in mächtigen Bäumen. Nistkästen nehmen sie deshalb gerne an.

Die noch langen, dunklen Abende bieten sich dazu an, Nistkästen für unsere gefiederten Freunde zu bauen. Machen Sie mit? (So meint das Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Vögel)

 

Bauanleitungen gibt es hier.

 


Nistkasten-Reinigung fast abgeschlossen

Blaumeisennest Foto: I.Bücker
Blaumeisennest Foto: I.Bücker

Der NABU hatte dieses Jahr rund um Renningen und Malmsheim ca. 300 Nistkästen zu reinigen, 230 davon sind jetzt sauber.


In 131 Kästen hat es sich eine Blau- oder Kohlmeise gemütlich gemacht. Der Kleiber hat sein Nest mit Spiegelrinde in 28 Kästen gebaut. Der Siebenschläfer war dieses Jahr nur in 10 Kästen, letztes Jahr sogar in 29. Mit Hilfe unserer Nistpate App haben wir immer den aktuellen Stand.

Vielen Dank an alle Mithelfer*innen beim Reinigen!

 

Es gibt dabei immer wieder interessante Entdeckungen. Für ihre Nester suchen sich z.B. Blaumeisen Höhlen oder Nistkästen, die sie mit Tierhaaren, Federn und Moos auspolstern. Auf dem Foto sieht man ein wunderschönes Blaumeisen-Nest, das im Flur Wasserbach gefunden wurde.

Und wir haben nicht nur Vogel-Nistkästen, an einigen Stellen hängen auch Haselmaus-Kästen. Diese Kästen haben auf der Seite zum Stamm hin, an dem sie aufgehängt sind, das Eingangsloch. Erstaunlich, dass eine Meise dieses Loch gefunden hat und ihr Nest im Haselmaus Kobel gebaut hat.

Deshalb wie schon oben erwähnt, ein eigener Nistkasten im Garten lohnt sich!

 


Jahresverlauf Tümpel am Mühlberg


NABU Programm 2022

NABU Programm 2022 Foto: NABU/I.Bücker
NABU Programm 2022 Foto: NABU/I.Bücker

 

 

Unsere NABU Renningen-Malmsheim Programm Flyer für das Jahr 2022 sind da.

 

Sie können es in den Rathäusern oder in der Mediathek abholen.

Es gibt das Programm natürlich auch Online - hier.

Reinschauen lohnt sich, wir bieten wieder interessante Veranstaltungen an.


Stunde der Wintervögel

Vom 6. bis 9. Januar 2022

findet zum zwölften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreund*innen auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

 

→ Die Aktion findet im Siedlungsraum statt: 
    Garten, Balkon, Fenster oder Stadtpark.

→ Suchen Sie sich einen Platz, von wo aus Sie gut beobachten können.

→ Beobachten Sie eine Stunde lang und notieren Sie dabei von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die in diesem Zeitraum gleichzeitig zu sehen war. Das vermeidet Doppelzählungen.

 

Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig.

 

Je mehr Naturfreund*innen an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Vogel des Jahres 2022 - Wiedehopf

Wiedehopf Foto: Hannes Bonzheim
Wiedehopf Foto: Hannes Bonzheim

Auffälliger Zugvogel gewinnt die Vogelwahl mit deutlichem Vorsprung

 

Gestreifte Flügel, aufstellbare orangene Haube und ein langer Schnabel: Deutschland hat den Wiedehopf zum Vogel des Jahres 2022 gewählt! Der auffällige, aber scheue Vogel kommt hierzulande bisher selten vor. Dennoch hat er die vier anderen Vogelwahl-Kandidaten deutlich abgehängt – seit dem 18. November 2021 steht das amtliche Ergebnis fest: Mehlschwalbe, Bluthänfling, Feldsperling und Steinschmätzer folgten mit zehntausenden Stimmen Abstand zum Wahlsieger.

Mit dem Wahlslogan „Gift ist keine Lösung“ macht der Wiedehopf bei der Vogelwahl auf den Insektenschwund und die intensivierte Landwirtschaft aufmerksam. Ab Januar 2022 tritt der Vogel seinen Titel und die Nachfolge des Rotkehlchens an. Der NABU dankt den über 140.000 Wähler*innen für die Teilnahme an der Vogelwahl und die Unterstützung beim Schutz von Wiedehopf und Co.