Aktuelles

Wir lieben die Natur und diese Liebe teilen wir gerne mit anderen. Das Coronavirus schiebt dem nun leider einen Riegel vor. Bis auf weiteres finden keine NABU Termine statt.

Unsere Vogelführung am 26.4. entfällt.

 

Bis auf weiteres findet auch KEIN NABU Treff statt (außer digital).

 

Unser aktuelles Jahresprogramm finden Sie hier.

KEINE Amphibienschutz-Infoveranstaltung

Foto: A.Grauel
Foto: A.Grauel

Die Infoveranstaltung zum AMPHIBIENSCHUTZ  am 19.03.2020 im Alten Rathaus Eltingen  findet zur Vermeidung der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus NICHT statt.

 

Die Amphibien wandern aber trotzdem !

 

Wer sich dafür interessiert, wie man Ihnen dabei helfen kann, ist herzlich willkommen, sich bei der Mail-Adresse amphibien-rutesheim@o2online.de zu melden.

KEINE Mitgliederversammlung am 18.März 2020

Die NABU Mitgliederversammlung findet NICHT statt.

Soziale Kontakte sollten nicht sein.

Wir wünschen allen Gute Gesundheit!

 

Einen Ersatztermin werden wir später festlegen.

Bach- und Flurputzete

Foto: NABU/M.Riechert
Foto: NABU/M.Riechert

Am 14.03.2020 folgten wir NABU- Mitglieder dem Aufruf der Stadt und nahmen selbstverständlich - wie seit vielen Jahren -  an der Bach- und Flurputzete teil.

 

Dank eines Aufrufs, kamen noch vier Nicht-Mitglieder zum Helfen und mit von der Partie waren acht Schüler/innen der Natur-AG des Renninger Gymnasiums.

 

Um 09:00 Uhr trafen wir uns bei bestem Wetter am Lämmerbrückle und haben mit dem Entfernen von Unrat begonnen. Die Gymnasiasten waren zu dem Zeitpunkt  bereits unterwegs. Sie brachten zum Schluss an unseren Treffpunkt gleich mal noch eine Gartenteichwanne mit, die sie tatsächlich auch gefunden hatten. Unser Abschnitt erstreckte sich vom Lämmerbrückle an bis zur S-Bahn-Brücke Richtung Weil der Stadt. Auf beiden Seiten des Rankbachs und über weite Flächen der angrenzenden Gebiete sammelten wir auf, was aufzusammeln war. Im "Putzgebiet" ist auch die L 1013 enthalten und somit ist unser Areal wegen der meist sehr schnell fahrenden Autos sehr gefährlich für Kinder und Jugendliche – also ungeeignet.

 

Da wir viele helfende Hände hatten, ging ein kleiner Trupp zusätzlich entlang des Mühlberges und noch auf die Flächen gegenüber des  Malmsheimer Wertstoffhofes. Neben dem üblichen Unrat fanden wir dieses Mal: Einen Motorradhelm, viele Baumaterialien (Bauschaum), besagte Wanne, Kleidungsstücke und einen halben City-Roller. Einer Sache werden wir noch nachgehen: Zu finden war außerdem am Rand des Rankbachs eine Fischreuse. Da wird sich doch nicht jemand Fische aus dem Bach holen?

 

Nach getaner Arbeit lockte das Vesper im Bauhof, somit fuhr ein Teil von uns anschließend noch nach Renningen, um Hunger und Durst zu stillen.

 

Einen riesen Dank an alle Helfer/innen und unseren Ersatz-Traktorfahrer Torsten.

 

 

 

Nun zum Thema: Zigarettenkippen

 

Sie haben sicher schon selber darüber nachgedacht wie alle Raucher/innen Zigarettenkippen ordnungsgemäß entsorgen können, da Kippen mehr als Müll sind, sie enthalten - das wissen wir alle - schädliche Stoffe, die die Gesundheit und die Umwelt gefährden. Es geht darum, dass Nikotin sehr gut wasserlöslich ist und somit gelangt es in den Boden und daraufhin ins Grundwasser, wenn die Kippen - leider wie so oft - einfach auf den Boden - oder unachtsam aus dem geöffneten Fenster des KFZs -  geschnippt werden.

 

Anfang des Jahres 2019 beschäftigte sich die Bundesregierung mit dem Thema

 

 „ Umweltverschmutzung durch Zigarettenkippen“. In der Drucksache 19/6956 (so heißt das) ist nachzulesen, dass die Überreste von Kippen eine hohe ökologische Belastung darstellen.

 

Zigarettenkippen und Take-away-Verpackungen sind übrigens die beiden am häufigsten unsachgemäß entsorgten Abfälle!!! Wir gehen davon aus, dass Ihnen das bewusst ist und appellieren an Sie alle, entsprechend vorzugehen. mr

 

Nistkästen im Moorwald

Eulenkasten Foto: NABU/I.Bücker
Eulenkasten Foto: NABU/I.Bücker

Am letzten Samstag ging es in den Moorwald (nördlich des Ihinger Hofes), um dort die restlichen Nistkästen zu reinigen. Dieses mal hatten wir Zuschauer und fleißige Helfer dabei.

Die Nistkästen waren vor allem von Meisen und Kleibern in der letzten Brutsaison belegt. Wir fanden nicht ausgebrütete Eier, einen toten Vogel und auch Anzeichen, dass ein Siebenschläfer es sich gemütlich gemacht hatte.

Ein ganz besonderer Nistkasten war dabei, mit besonders großem Loch - für welchen Vogel? Hier handelt es sich um einen Eulenkasten. Allerdings war der zugehörige Baum gefällt worden. Der Kasten stand auf einem Baumstumpf - und eine Maus wurde von unserem jungen Begleiter gesehen. Die ist dann schnell geflüchtet.

 

DANKE an alle Helfer fürs Nistkastenreinigen in allem Gebieten!

Film: Das Wunder von Mals

Aufgrund des Coronavirus werden wir eine Wiederholung wegen des großen Andrangs im Januar auf den Herbst verschieben (kein Wunder von Mals Film am 3. April in WdSt).

Foto: filmstarts
Foto: filmstarts

Am 31. Januar zeigten die NABU-Gruppen aus Renningen, Weil der Stadt und Leonberg in der Kulisse in Weil der Stadt vor vollem Haus den Film “Das Wunder von Mals“. Mals, ein kleines Dorf im Vinschgau /Südtirol ist umgeben von Obstplantagen und damit leider auch von zum Teil über 20m hohen „Wolken“ der ständigen Pestizidspritzerei, die dann über die Obstbäume, aber auch die Häuser, Radwege, Kindergärten, Bewohner und Touristen niedergehen.

 

Aus einer kleinen Gruppe von Frauen, die das nicht mehr ertragen wollten, entwickelte sich ein Widerstand gegen die Obstplantagenbesitzer, den Bauernverband und die Behörden. Mit vielen Aktionen wie das Anbringen von Transparenten, verteilen von Mundschutz und Ganzkörperschutzanzügen an radelnde Touristen machten sie auf sich aufmerksam. Bürgermeister, Apotheker und Dorfbewohner erreichten 2015 eine Volksabstimmung, bei der 76% der Stimmberechtigten bei 70% Wahlbeteiligung für ein Verbot zur Ausbringung der Schädlingsbekämpfungsmittel auf den Flächen des Gemeindegebietes stimmten.

 

Doch der Kampf ist leider noch nicht zu Ende: Die vom Gemeinderat Mals erlassene „Verordnung über die Ausbringung von Pestiziden im Gemeindegebiet“ ist am 9.10.2019 für unzulässig erklärt worden, der noch recht junge Bürgermeister tritt bei der nächsten Wahl nicht mehr an und der Wiener Filmemacher, der jetzt in Mals wohnt, wurde von seinem Arbeitgeber entlassen. Viele der am Widerstand Beteiligten wurden angeklagt, sind inzwischen wieder freigesprochen.

 Die Gemeinde geht nun in die nächste Instanz nach Rom. Somit ist fraglich, ob die Pestizid-Verordnung tatsächlich angewendet wird.

 

Begrüßen zu diesem Abend konnten Inge Bücker, NABU Renningen-Malmsheim und Sabine Holmgeirsson aus Weil der Stadt den NABU-Landesvorsitzenden BW, Johannes Enssle und einen Vertreter des Landratsamtes Böblingen.

 

Johannes Enssle berichtete zum Schluss noch vom Eckpunktepapier zum Schutz der Insekten in Baden-Württemberg als Weiterentwicklung des Gesetzentwurfs „Rettet die Bienen“ und stand für die Diskussion mit den Zuschauern zur Verfügung.

 

Da der Kinosaal überfüllt war, einige wieder nach Hause gehen mussten und andere nicht konnten, planen wir eine Wiederholung der Filmvorführung.

 

Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ – Zähl mit!

Deutschlands größte Vogelzählung findet vom 10. bis 12.01.2020 zum zehnten Mal statt.

 

Der NABU und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 20. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort ausgewertet. Zudem ist am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Unter der genannten Website finden Sie auch Informationen zur Teilnahme, den Ergebnissen der Aktion, zum E-Learning-tool, zur NABU-App `Vogelwelt`, zum NABU-Vogeltrainer, was es zu gewinnen gibt, ein Lernvideo zur Vogelbestimmung und den Meldebogen samt Zählhilfe. Auch über geeignetes Vogelfutter wird informiert.

 

Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig.

An der letzten großen Vogelzählung im Januar 2019 beteiligten sich 138.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 95.000 Gärten und Parks mit 3,5 Millionen gezählten Vögeln ein. Der Haussperling belegte dabei den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Kohlmeise Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Blaumeise, Feldsperling und Amsel. Nun erhoffen sich der NABU und der LBV, auch 2020 wieder eine rege Beteiligung. Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

 

Viel Erfolg beim Zählen wünscht Ihnen die NABU-Gruppe Renningen-Malmsheim und vor allem auch

 

schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage und alles Gute für`s Jahr 2020

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