Aktuelles

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr NABU Treff im  Restaurant Lutz am Sportpark in Renningen.
Zu Beginn besprechen wir gerne Ihre Fragen, Kommentare und Anregungen.

Fledermäuse - Lautlose Jäger der Nacht

In lauen Sommernächten sind sie unterwegs, meist unbemerkt, flattern sie durch die Nacht, die Fledermäuse. Viele Mythen ranken sich um sie, aber trinken sie wirklich Blut oder fliegen in die Haare?

 

 

Der multimediale Vortrag von Ingrid Kaipf (AG Fledermausschutz BW)  gibt Antworten auf all diese Fragen. Außerdem erhalten Sie anhand vieler Bilder einen Einblick in das wenig bekannte Leben unserer Nachjäger und welche Arten am Tübingen Nachhimmel zu sehen sind.

 

 

Herzliche Einladung an alle Interessierten am

Freitag, dem 26. Oktober um 20 Uhr im Haus am Rankbach, Schwanenstr. 22 in Renningen.

Schwalbennester entfernt in Malmsheim

Am Jugendhaus, bzw. dem alten Feuerwehrhaus in Malmsheim (Merklinger Str. 27) sind wieder Schwalbennester entfernt worden, und noch dazu zur Brutzeit.

Schon 2017 und nun wieder sind die gerade wieder aufgebauten Nester entfernt worden. Die Schwalben mögen dieses Haus, sie kommen zum Brüten an ihren alten Platz zurück und lieben die Gemeinschaft. An allen Seiten des Hauses sind Nesterreste zu sehen, am meisten an Ost-, Nord- und Westseite.

Schwalbennester sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt und dürfen GRUNDSÄTZLICH NICHT beschädigt oder abgeschlagen werden.

Muss ein Haus abgerissen werden, so muss rechtzeitig Ersatz geschaffen werden.

 

Auch die Stadt Renningen setzt sich dafür ein, dass so etwas in Renningen oder Malmsheim nicht wieder passiert.

Sollten Sie etwas beobachtet haben, oder eine neue Beobachtung bei Schwalbennestern machen, teilen Sie das bitte der Stadt Renningen oder uns mit. Den NABU Renningen-Malmsheim erreichen sie entweder per E-Mail nabu(@)nabu-renningen.de oder telefonisch Udo Schäfer, Tel. 3429.

 

Dieses Haus ist sehr beliebt bei Mehlschwalben, sie umkreisen es zur Zeit ständig. Am 19.6.2018 war nur noch ein einziges zu 75 Prozent fertiges Nest übrig. Aber die Schwalben bauen schon wieder, zum Glück.

Linkes Bild: Am 2. und 4. Sparren von links arbeiten Schwalben in entfernten Nestern

Rechtes Bild: Am 1. Balken von links ein Nest zu 75 Prozent fertig, am 2. Sparren sieht man eine Schwalbe beim Bauen

 

Fotos: NABU/ I.Bücker

Exkursion - Was blüht denn da?

Infos und Fotos zu unserer Exkursion am 2. Juni gibt es in der Bildergalerie.

Schmetterlinge - gefährdete Gaukler der Lüfte

 

Voll war es wieder beim Vortrag von Michael Kast zu Schmetterlingen.

 

Tolle Fotos, sehr guter Vortrag, viele Fragen und noch mehr Applaus am Ende.

 

Bildergalerie

Eindrucksvolles Video zu "Biene weg - Regal leer"

Mehr Natur im Siedlungsgrün – auch kleine Flächen zählen!

Foto: Martin Klatt
Foto: Martin Klatt

Jeder von uns kann etwas gegen das Insektensterben tun. Was, dass hat uns Martin Klatt, NABU BW Referent Arten- und Biotopschutz und Projektleiter „Natur nah dran“ am 20.4. beim Vortrag

 

„Mehr Natur im Siedlungsgrün – auch kleine Flächen zählen!

 

erklärt.

Vorgestellt wurde auch, was die Gemeinden das unterstützen können, siehe auch das "Natur nah dran" Projekt.

 

Bildergalerie

 

Brief von Leopold

Im Februar erreichte uns dieser wunderschöne Brief von Leopold.

 

Hier unsere Antwort zu seinen Neons:

 

Hallo lieber Leopold,

 

 

 

bitte entschuldige erst mal die späte Beantwortung deines Briefes.

 

Ich hoffe, er kommt nicht zu spät.

 

Über deinen Brief habe ich mich sehr gefreut. Besonders freue ich mich, weil du mit den Tieren ganz bewusst sorgsam umgehen möchtest.

 

Du hast also ein Aquarium, in dem auch Neonfische schwimmen. Warum möchtest du diese loswerden? Hast du keinen Freund oder anderen Bekannten, der in seinem Aquarium diese beiden kleinen Fischchen aufnehmen könnte?

 

Der Neon stammt aus dem Amazonasstrom in Brasilien.Dort ist es sehr warm. Das Wasser auch und in unserem Rankbach ist es eben besonders im Winter sehr kalt. Wenn du also deine Neons im Rankbach aussetzen würdest, müssten sie recht bald sterben, denn sie vertragen diesen Temperaturunterschied nicht. Außerdem finden sie vermutlich kein Futter, das ihnen schmeckt und das sie fressen können, denn auch das sind sie nicht gewohnt.

 

Dann noch etwas sehr Wichtiges: Das was du die überlegt hast, wäre eine Faunaverfälschung. Das heißt, fremde Tiere aus fernen, ganz anderen Ländern darf man nicht in unsere heimische Umgebung versetzen. Leider haben dies die Menschen schon oft getan und damit für viele Schwierigkeiten bei unseren heimischen Tieren, aber auch Pflanzen gesorgt.

Solche negativen Beispiele gibt es genug:

Waschbären, die jetzt hier keine natürlichen Feinde haben und die heimischen Jungvögel aus den Nestern fressen, ausgesetzte oder entkommene Ochsenfrösche, die unseren heimischen Reptilien Konkurrenz machen dass indische Springkraut, das zwar nett anzuschauen ist, aber die ganzen Bach-und Flussufer überwuchert und dort den heimischen Pflanzen deren Platz nimmt. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

 

Also lieber Leopold, versuche bitte deine Neons bei anderen Warmwasseraquarianern unterzubringen.

Vielleicht schreibst du mir ja dann, ob das geklappt hat.

 

Liebe Grüße von

 

Udo Schäfer

NABU Renningen-Malmsheim

Vortrag Insektensterben statt Bienentanz am 2. März

Am 2. März trug Peter Schüle zu "Insektensterben statt Bienentanz" im vollen Saal des Hauses am Rankbach vor. Trotz des schwierigen Themas war der Inhalt sehr gut und ansprechend dargestellt. Die Tatsachen sind erdrückend, wir müssen etwas tun.

 

Zum Thema gibt es weitere Informationen im Artikel Insektensterben unter Wissenswertes, in unserer Bildergalerie einen kleinen Eindruck vom Vortrag.

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