Aktuelles

Wir treffen uns jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr zum NABU Treff - jetzt wieder Online mit Zoom. Bei Interesse kann jeder sich gerne anmelden mit einer E-Mail an nabu@nabu-renningen.de.

 

Achtung der nächste NABU Treff ist ausnahmsweise am 14. April um 19:30 Uhr!

Vogelexkursion verschoben auf 30.Mai um 7 Uhr

Nichts für Morgenmuffel!

 

Wir haben unsere Vogelexkursion mit Oliver Maier jetzt auf den

30. Mai um 7 Uhr morgens verschoben, da haben wir eine größere Chance, dass es zumindest mit ein paar Teilnehmern stattfinden kann.

Eine Anmeldung wird erforderlich sein.

Vogel des Jahres 2021 - Rotkehlchen

Rotkehlchen im Winter - Foto: Frank Derer
Rotkehlchen im Winter - Foto: Frank Derer

Hier ist er, der „Vogel des Jahres" 2021: das Rotkehlchen! Mit der Wahlbotschaft „Mehr Gartenvielfalt" hat das Rotkehlchen den Sieg eingeflogen. Wir gratulieren dem kleinen Sympathieträger und stellen ihn hier bei uns und auf anderern NABU Seiten in Porträts vor.

 

Earth Hour - 27.März 20:30 Uhr

Am Samstag, 27.3., von 20.30 bis 21.30 Uhr heißt es schon zum 15. Mal Lichter aus. Wozu, denken Sie? Damit soll an die Schutzbedürftigkeit der Erde und insbesondere an die Notwendigkeit maßvollen und ökologisch nachhaltigen Energiekonsums erinnert werden. Der WWF Australien hat diese Aktion im März 2007 ins Leben gerufen.

 

Während sich der weltweite Stromverbrauch seit 1980 auf etwa 23000 Terrawattstunden verdreifacht hat, leben weiterhin über 1 Milliarde Menschen ohne (verlässlichen) Zugang zu Elektrizität. An den globalen (Miss-)Verhältnissen hat die anhaltende Corona-Pandemie nichts geändert. Wir sind daher alle aufgerufen, am Lichtschalter für konsequenten Klimaschutz abzustimmen und rein symbolisch mal 60 Minuten auf elektrisches Licht zu verzichten.

 

Auch Gemeinden und Unternehmen können mitmachen. Städte können sich über den folgenden Link ganz einfach anmelden und ihre öffentliche Beleuchtung öffentlichkeitswirksam zur Earth Hour ausschalten.

 

Aber auch jeder Einzelne!

Macht mit, Licht aus am 27. März 20:30 Uhr!

 

Anmeldung WWF

Mitmachen als Unternehmen

Naturnahe Gartengestaltung

Möchten auch Sie eine lebensechte vielfältige Wohlfühloase aus Ihrem Garten machen?

Ganz viel Info zu naturnaher Gartengestaltung finden Sie hier auf unserer Homepage.

Amphibienwanderung hat begonnen

Amphibienschutzzaun Foto: NABU / M. Riechert
Amphibienschutzzaun Foto: NABU / M. Riechert

 

Amphibienschutzgruppe Rutesheim aktiv dabei

 

Mit den steigenden Temperaturen hat die Frühjahrswanderung der Amphibien von deren Landlebensräumen zu den Laichgewässern begonnen. Sie wandern ab der Dämmerung und nachts bei Temperaturen von ca. 5-6° C und mehr - vor allem bei Regen oder ausreichender Restfeuchte.

 

Um wandernde Amphibien hierbei vor dem Autoverkehr zu schützen, werden parallel zu Straßenverläufen an frequentierten Straßenabschnitten Amphibienschutzzäune aufgestellt, welche von den Amphibien als Hindernis wahrgenommen werden. Beim Versuch das vermeintliche Hindernis zu umgehen, laufen sie am Zaun entlang und fallen in eingesenkte Eimer entlang des Zauns.

 

Eimer am Ampbibienschutzzaun mit Laub und Stock Foto: NABU/ M.Riechert
Eimer am Ampbibienschutzzaun mit Laub und Stock Foto: NABU/ M.Riechert
Springfrosch Foto: NABU / A. Schnaars
Springfrosch Foto: NABU / A. Schnaars

 

Vor dem Entleeren der Eimer, werden sie nach Gattung und Geschlecht erfasst, eimerweise über die Straße getragen und bei ihrem Zielgewässer wieder sicher ausgesetzt.

 

Die Schutzzäune entlang der Kreisstraßen K 1060 Rutesheim-Renningen, K 1017 Rutesheim-Flacht und K 1013 Perouse-Flacht werden betreut durch die Amphibienschutzgruppe Rutesheim - bestehend aus Aktiven des NABU Leonberg, NABU Renningen-Malmsheim und weiteren freiwilligen Helfern.

An dieser Stelle: Recht schönen Dank, liebe Helfer/innen.

 

Für einen erfolgreichen Amphibienschutz sind regelmäßige Einsätze erfahrener Helfer/innen der Amphibienschutzgruppe sehr wichtig: Die vorgenommenen Maßnahmen müssen regelmäßig überprüft und an die aktuelle Situation bezüglich Wanderaktivität oder auch Wetterlage angepasst werden.

 

Hier ist auf viele Details zu achten wie im Folgenden dargestellt:

 

Geöffnete Eimer sind mit Laub gefüllt, damit hineinfallende Tiere weich landen. Auch sind sie so vor Fressfeinden geschützt. Außer dem schützt sie das Laub vor trocken heißer oder frostig kalter Witterung und sie können sich - ähnlich wie sonst auch im Waldboden - ins Laub eingraben. Des Weiteren dient ein Stöckchen im Eimer als Ausstiegshilfe für andere Tiere wie Mäuse, Vögel, Reptilien und Insekten. Leere Eimer können für hineinfallende Tiere eine Todesfalle darstellen. Bei nicht vorhandener Wanderaktivität werden daher die Eimer bewusst geschlossen, da diese dann nicht benötigt und somit in dieser Zeit auch nicht betreut werden. Auch kann es erforderlich sein, Zäune bewusst nach unten zu schieben, nach oben zu binden oder umzulegen, um beispielsweise zu verhindern, dass Tiere im Straßenbereich eingeschlossen werden.

 

Leider kommt es teilweise an den Amphibienschutzzäunen entlang der Kreisstraße K 1060 Rutesheim-Renningen immer wieder zu Veränderungen von Unbekannten in die vorgenommenen Schutzmaßnahmen !!!

 

Beispielsweise werden bewusst inaktivierte Zäune wieder aufgestellt, geschlossene Eimer geöffnet oder auch Laub gänzlich aus den Eimern entfernt. Auch wenn dies womöglich mit den besten Absichten geschieht, behindert dies die Planung und Durchführung der Aktivitäten für den Amphibienschutz und führt zur Gefährdung von Amphibien und anderen Tieren - im schlimmsten Falle zu deren Tod.

 

Erfreulicherweise sind aktuell ausreichend freiwillige Helfer/innen in der Amphibienschutzgruppe Rutesheim verfügbar. Diese werden durch gemeinsame Kontrollgänge mit erfahrenen Amphibienschützern entsprechend eingelernt. Sollte sich Bedarf an zusätzlichen Helfern ergeben, wird hierzu ein entsprechender Aufruf gestartet.

 

Sie können den Amphibienschutz im Allgemeinen im Rahmen der Aktivitäten des NABU auf der Gemarkung Renningen wie beispielsweise durch Biotoppflege aktiv unterstützen.

 

Bei Interesse wenden Sie sich gerne an den NABU Renningen-Malmsheim (nabu@nabu-renningen.de).

Text: A. Schnaars, M. Riechert

 

Mitgliederversammlung 2020 & 2021

Unsere Mitgliederversammlung hat am 10.März 2021 stattgefunden.

Unser Sprechergremium besteht jetzt aus Inge Bücker, Hans-Peter Kuhlmann, Martina Riechert und Renate Lutz (als Kassiererin).

Und eine neue Satzung haben wir auch, sie finden Sie unter Downloads.

Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)

Blätter des Scharbockskrautes Foto: Chr. Berg
Blätter des Scharbockskrautes Foto: Chr. Berg

Immer mehr Frühlingsboten lassen uns wieder mehr Hoffnung und Lebensfreude schöpfen – Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse strecken ebenso ihre Köpfchen in die täglich stärker werdende Sonne wie Gänseblümchen, erster Huflattich und etliche mehr.

 

Ein weniger bekanntes Frühlingsblümchen ist das kleine Scharbockskraut. Finden Sie dazu Wissenswertes hier.

Mähgut abräumen - endlich

Hans-Peter und Inge haben heute morgen das im Herbst gemähte Mähgut im Gebiet gegenüber dem Wertstoffhof Malmsheim weggeräumt - endlich. Auf jeden Fall noch früh genug für die Schlüsselblumen und andere Frühblüher, die hier bald zu sehen sein werden. Danke Ihr beiden!

Nachher Foto: NABU / HP Kuhlmann
Nachher Foto: NABU / HP Kuhlmann

Projekt `Grünes Wegenetz` – auch bei uns

An uns gerichtet war eine interessante Mail der NAJU, also der Naturschutzjugend Baden-Württemberg. Sie stellten uns die Ergebnisse des Projektes `Grünes Wegenetz` vor, die Resultate enthielten auch unsere Region. Solche überregionalen Wildwege sind sehr wichtig für einen gesunden Wildtier- und Pflanzenbestand durch den Erhalt eines breiten Genpools. Bei Inselpopulationen besteht ansonsten langfristig die Gefahr von Inzucht. 

 

Für Sie in Kürze das Wesentliche:

 

  • Einen Generalwildwegeplan (überregionales Wegenetz für waldlebende Tiere) hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt mittels GIS-Analysen (GIS: Geografisches Informationssystem) erstellt.
  • Es gibt viele kritische Stellen, die die Wanderung von Tieren verhindert (Autobahnen, Bundesstraßen, kanalisierte Fließgewässer, eingezäunte Schrebergärten …).
  • Die Ergebnisse wurden kartografiert, damit Vorschläge für eine Verbesserung erarbeitet werden können.
  • Den Abschlussbericht, samt einem Film zur Situation finden Sie unter: www.naju-bw.de/gruenes-wegenetz/korridoruntersuchung

 

Nun zum Fazit, betreffend die Region Leonberg und Renningen:

 

  • Es gibt eine Grünbrücke (eine Brücke, die es wildlebenden Tieren ermöglicht, stark befahrene Verkehrswege wie Autobahnen, Bundesstraßen und Bahnstrecken gefahrlos zu queren) über der B 295. Das ist super, nur führt über diese Grünbrücke auch ein Wirtschaftsweg, der neben Fußgängern und Radfahrern auch von KFZs genutzt wird.
    Das stört die Tiere beim Wildwechsel.
  • An den Bahngleisen der S-Bahnen S 6 und S 60 gibt es mehrere Wildwechsel. Das stellt aber kein unüberwindbares Hindernis dar.
  • Der Wildwegeplan beinhaltet einen Bereich zwischen Renningen und Silberberg, wo Offenland überquert werden muss (hinter der Schranke und scharfen Kurve nach rechts). Da sich dort linker Hand das Naturdenkmal Sandgrube `Renninger Sande` befindet, das mit Bäumen bewachsen ist, stellt das Offenland hier keine Barriere für die Tiere dar. Auch Niederwildflächen sind dort vorhanden, weil Blühmischungen als Äsungsflächen dienen.
  • Sie wurden in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Landwirt und der jagdlichen Hegegemeinschaft Renningen-Malmsheim eingesät und bleiben auch über den Winter stehen. Hinweistafeln am Feldrand machen auf die Aktion aufmerksam.

 

Vielen lieben Dank an die Hegegemeinschaft und den Landwirt.

 

Übrigens: Beim Naturdenkmal Sandgrube `Renninger Sande` geht es um Ablagerungen der Urglems mit Fundstätten eiszeitlicher Tiere, wie Mammut, Höhlenlöwe u. a.. Es befindet sich zwischen Renningen und Silberberg.

Die Stunde der Wintervögel schlägt Rekorde

Foto: NABU/Eric Neuling
Foto: NABU/Eric Neuling

Meisen, Kleiber oder Eichelhäher bleiben aufgrund des Nahrungsangebots (das Jahr 2020 war ein Mastjahr) und der hauptsächlich milden Witterung lieber im Wald.

 

So sind Haussperlinge und Rotkehlchen deutlich häufiger gezählt worden.

 

Die Bestände der Ringeltauben nehmen zu, somit haben sie sich vermehrt blicken lassen.

 

An der Spitze thront unangefochten der Haussperling mit ca. 980.000 Exemplaren, gefolgt von Kohlmeise, Feldsperling, Amsel und Blaumeise.

 

Ca. 200.000 Vogelfreunde und -freundinnen haben sich an der Aktion beteiligt. Das sind glatt 60.000 mehr als vergangenes Jahr. Das freut uns sehr.

 

Genauer Ergebnisse auch mit Karte finden Sie hier.

Heimisches Wintergrün

Vogelmiere Foto: NABU/Helge May
Vogelmiere Foto: NABU/Helge May

 

Selbst mitten im Winter gibt es in der Natur, in Gärten, Parks und anderen naturnahen Flächen Essbares zum Sammeln. Aus gesundheitlicher Sicht lohnt das behutsame Sammeln, da der Vorrat an Vitalstoffen in unseren Körpern mittlerweile geschrumpft ist und das Angebot an hochwertigem heimischem Obst und Gemüse in Supermärkten überschaubar ist. 

 

Hier sind Einkäufe auf Wochenmärkten und in Hofläden gewiss die bessere Wahl.

 

Ansonsten: Ran an unser wildes Wintergrün!

Lesen Sie mehr Wissenswertes dazu von Christine Berg, Fachberaterin für Essbare Wildpflanzen und Streuobstpädagogin

 

Stunde der Wintervögel 8. - 10.Januar 2021

Foto: NABU/Eric Neuling
Foto: NABU/Eric Neuling

Seit 2011 sind jedes Jahr am ersten Januar-Wochenende alle Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Die Aktion ist eine tolle Möglichkeit, Menschen an die Natur heranzuführen. Die Freude an der Naturbeobachtung steht also im Vordergrund. Ziel der Aktion ist es auch, Häufigkeiten und Trends von Populationen der Vogelarten zu ermitteln.

 

Weitere Infos finden Sie hier.

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