Aktuelles

Jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:30 Uhr NABU Treff im  Restaurant Lutz am Sportpark in Renningen.
Zu Beginn besprechen wir gerne Ihre Fragen, Kommentare und Anregungen.

Mehr Natur im Siedlungsgrün – auch kleine Flächen zählen!

Foto: Martin Klatt
Foto: Martin Klatt

 

 

Am 2. März trug Peter Schüle zu "Insektensterben statt Bienentanz" im vollen Saal des Hauses am Rankbach vor. Trotz des schwierigen Themas war der Inhalt sehr gut und ansprechend dargestellt. Die Tatsachen sind erdrückend, wir müssen etwas tun!

 

 

Deshalb wollen wir nun wissen was WIR – JEDER VON UNS machen kann.

 

Herzliche Einladung zum nächsten Vortrag

„Mehr Natur im Siedlungsgrün – auch kleine Flächen zählen!“. Martin Klatt, NABU BW Referent Arten- und Biotopschutz und Projektleiter „Natur nah dran“ wird uns erläutern, was wir bei uns im Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon gegen Insektensterben tun können. Dabei wollen wir auch einen Blick auf städtische Grünflächen werfen.

 

Kommen Sie am 20. April um 19: 30 Uhr ins Haus am Rankbach, Schwanenstr.22 in Renningen. Der Eintritt ist frei.

 

 

Veranstaltungen bis Juni 2018:

 

 

Freitag, 20.04.2018: Mehr Natur im Siedlungsgrün - auch kleine Flächen zählen!

Vortrag von Martin Klatt, NABU Arten- und Biotopschutz // ab 19:30 Uhr// Haus am Rankbach // kostenfrei

 

Freitag, 25.05.2018: Schmetterlinge

Bildervortrag von Michael Kast, Mitglied der `Schlammbrüder` Leonberg // ab 19:30 Uhr // Haus am Rankbach // kostenfrei

 

Samstag, 02.06.2018: Exkursion Was blüht denn da?

Exkursion mit oder ohne Smartphone mit Hans Pflüger und Inge Bücker // 14:00 Uhr // Treff Parkplatz südlich S-Bahn Malmsheim // kostenfrei

 

 

 

Brief von Leopold

Im Februar erreichte uns dieser wunderschöne Brief von Leopold.

 

Hier unsere Antwort zu seinen Neons:

 

Hallo lieber Leopold,

 

 

 

bitte entschuldige erst mal die späte Beantwortung deines Briefes.

 

Ich hoffe, er kommt nicht zu spät.

 

Über deinen Brief habe ich mich sehr gefreut. Besonders freue ich mich, weil du mit den Tieren ganz bewusst sorgsam umgehen möchtest.

 

Du hast also ein Aquarium, in dem auch Neonfische schwimmen. Warum möchtest du diese loswerden? Hast du keinen Freund oder anderen Bekannten, der in seinem Aquarium diese beiden kleinen Fischchen aufnehmen könnte?

 

Der Neon stammt aus dem Amazonasstrom in Brasilien.Dort ist es sehr warm. Das Wasser auch und in unserem Rankbach ist es eben besonders im Winter sehr kalt. Wenn du also deine Neons im Rankbach aussetzen würdest, müssten sie recht bald sterben, denn sie vertragen diesen Temperaturunterschied nicht. Außerdem finden sie vermutlich kein Futter, das ihnen schmeckt und das sie fressen können, denn auch das sind sie nicht gewohnt.

 

Dann noch etwas sehr Wichtiges: Das was du die überlegt hast, wäre eine Faunaverfälschung. Das heißt, fremde Tiere aus fernen, ganz anderen Ländern darf man nicht in unsere heimische Umgebung versetzen. Leider haben dies die Menschen schon oft getan und damit für viele Schwierigkeiten bei unseren heimischen Tieren, aber auch Pflanzen gesorgt.

Solche negativen Beispiele gibt es genug:

Waschbären, die jetzt hier keine natürlichen Feinde haben und die heimischen Jungvögel aus den Nestern fressen, ausgesetzte oder entkommene Ochsenfrösche, die unseren heimischen Reptilien Konkurrenz machen dass indische Springkraut, das zwar nett anzuschauen ist, aber die ganzen Bach-und Flussufer überwuchert und dort den heimischen Pflanzen deren Platz nimmt. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

 

Also lieber Leopold, versuche bitte deine Neons bei anderen Warmwasseraquarianern unterzubringen.

Vielleicht schreibst du mir ja dann, ob das geklappt hat.

 

Liebe Grüße von

 

Udo Schäfer

NABU Renningen-Malmsheim

Vortrag Insektensterben statt Bienentanz am 2. März

Am 2. März trug Peter Schüle zu "Insektensterben statt Bienentanz" im vollen Saal des Hauses am Rankbach vor. Trotz des schwierigen Themas war der Inhalt sehr gut und ansprechend dargestellt. Die Tatsachen sind erdrückend, wir müssen etwas tun.

 

Zum Thema gibt es weitere Informationen im Artikel Insektensterben unter Wissenswertes, in unserer Bildergalerie einen kleinen Eindruck vom Vortrag.

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